FV Vilseck verliert mit 0:1 - Treffer aberkannt, Elfmeter nicht gegeben
Wernberger Tor wie vernagelt

St. Pröls, Dietrich, Troche, Wolfsteiner, Kratzer, Hollweck, Siegert, Engelhardt (28. McLarrin, 74. G. Pröls), Schinner, Geißler (66. Behmer), Mayerhofer.

Tor: 0:1 (83.) Thimo Luff - SR: Walter Menzel (SC Mintraching) - Zuschauer: 200.

(mc) Das Spiel hätte noch Stunden länger dauern können, aber an diesem Tag hätte der FV Vilseck kein Tor erzielt. Der TSV Detag Wernberg, der von Beginn an sehr konzentriert und engagiert auftrat, hatte sich am Ende den 1:0-Sieg verdient, wenn er auch glücklich zustande kam.

Vilsecks Torhüter Stefan Pröls musste bereits in der 13. Minute sein ganzes Können aufbieten, um Chancen von Thimo Luff und kurz darauf von Christoph Reis zu Nichte zu machen. Zwei Minuten später berührte ein Freistoß von Cinelka den Vilsecker Pfosten, doch ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Hausherren das Kommando.

Einen schönen Spielzug über Dietrich, Engelhardt und Kratzer entschärfte der Wernberger Torwart Cipra und lenkte Kratzers Schuss mit den Fingerspitzen um den Pfosten. Dann meisterte er ein wahres Geschoss von Patrick Schinner (26.), war aber in der 38. Minute geschlagen, als Michael Siegert das vermeintliche 1:0 erzielte. Der Treffer wurde vom Schiedsrichter aber wegen gestreckten Beines annulliert, obwohl der Torwart weit entfernt vom Torschützen stand.
Johannes Mayerhofer drang noch vor dem Halbzeitpfiff in den Strafraum ein und wurde von seinem Gegenspieler regelrecht umgerissen. Der Pfiff des Unparteiischen blieb jedoch aus. Nach der Pause hatten wiederum die Gäste die erste Möglichkeit, doch der Volleyschuss von Thimo Luff landete am Innenpfosten und sprang anschließend ins Feld zurück (63.).

Patrick Schinner lief in der 65. Minute allein auf den Gästetorhüter zu, konnte ihn aber nicht überwinden. Die zweite Chance bekam er in der 76. Minute, scheiterte aber erneut am Schlussmann. Einen weiten Ball aus der gegnerischen Hälfte nahm der eingewechselte Drat in abseitsverdächtiger Position an, lief bis zur Strafraumgrenze und passte dann zum mitgelaufenen Thimo Luff. Der ließ sich diesmal die Führungsmöglichkeit und zugleich den Siegtreffer nicht entgehen (83.).
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