19.07.2011 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Garsdorf feiert zum elften Mal Sommerkirwa und alle machen mit - Erstes Musikantentreffen: "Wir-Gefühl" vereint in Feierlaune

von Autor RÖProfil

Wenn Garsdorf seine Sommerkirwa feiert, dann steht das "Wir-Gefühl" im Vordergrund. Das drückte sich auch heuer bei der elften Auflage durch die Zusammenarbeit von Feuerwehr, umliegenden Dorfgemeinschaften und allen Jugendlichen aus, die sich wieder voller Leidenschaft integrierten und aktiv mitmachten.

Bereits im Vorfeld war wochenlang vorbereitet, geübt und organisiert worden. Nach langer Auszeit der traditionellen Garsdorfer Kirwa war dieses Ereignis 2001 auf Initiative des Vorsitzenden der Feuerwehr, Franz Rösl, wieder ins Leben gerufen worden. Mittlerweile klappt alles so gut, dass die nächste (jüngere) Generation "dieses Traditions-Event als Kulturträger weiterführen kann", freute sich Rösl auf die Zukunft.

Organisiert wurde das Ganze vom Kirwateam der Garsdorfer Feuerwehr und dem Oberkirwapaar Stefan Rösl und Stefanie Birkl mit ihren jungen Leuten sowie der Dorfgemeinschaft. Dominik Lautenschlager und Susi Braun sind nun das neue Oberkirwapaar. Startschuss war bereits am Samstag mit einem Schafkopfturnier, das Willi Fehlner mit dem ersten Preis von 150 Euro gewann. Nach dem Baumeinholen durch die Kirwapaare wurde der mächtige Stamm in der Forstgasse auf dem Anwesen der Familie Donhauser geschmückt und dann mit einem Kran in der Dorfmitte in die Senkrechte gebracht. Die musikalische Umrahmung des obligatorischen Festgottesdienstes am Sonntag übernahm die Garsdorfer Musikkapelle.
Weiterer Glanz- und Höhepunkt dieses Tages waren dann die drei Kirwapaargruppen im Alter von drei bis 20 Jahren. Als erstes tanzten die Drei- bis Siebenjährigen, gefolgt von den Acht- bis 14-Jährigen - beide Gruppen unter der Leitung von Bettina Fehlner-Scherer und Bianca Kaa. Ohne Fehl und Tadel präsentierten sich dann auch die "großen" Kiwapaare mit klassischen Oberpfälzer Brauchtumstänzen und viel Applaus dafür. Insgesamt bewegten sich 58 Kirwaleit um den von der Familie Pfab gespendeten Baum. Anschließend bereicherte ein lustiges Schnodahüpflsingen das Programm.

Erstmals wurde als "Experiment" auch ein Musikantentreffen am Montag nach dem Kirwabärtreiben organisiert, das prompt glückte. Die Teilnehmer spielten und sangen mit Liebe, Frohsinn und echter Leidenschaft, wie alle Besucher bescheinigten. Letztere durften vor dem Festzelt das Tanzbein schwingen. Den Kirwabaum gewann Barbara Rösl, die ihn den Paaren zurückgab für die Versteigerung. Mit 370 Euro ging der Zuschlag an Mathias Rubenbauer.

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