Gartenschau in Hamburg: "In 80 Gärten um die Welt"
Idylle mit Strandhafer

Ein Landschaftsgärtner im "Garten der Symbolik". Über ihm fährt die "Monorail", die Gartenschau-Bahn vorbei. Diese rollt auf Stelzen langsam und leise in verschiedenen Höhen über das 100 Hektar große Gelände und bietet auf einem Rundkurs mit drei Haltestellen tolle Einblicke. Bild: dpa
Die Internationale Gartenschau in Hamburg eröffnete trotz des langen Winters wie geplant am 26. April. Viele Arbeiten konnten die Gärtner wegen des Frosts erst spät in Angriff nehmen, etwa die 200 000 Frühjahrsblüher in die Erde zu bringen. Rund 100 Hektar richteten die Veranstalter auf der Elbinsel Hamburg-Wilhelmsburg für Besucher her. Bis zum 13. Oktober sind dort rund 7000 Veranstaltungen geplant.

"In 80 Gärten um die Welt" lautet das Motto. Kastenförmig angelegte Hafengärten in der Nähe des Eingangs thematisieren die Hafenstädte aus dem berühmten Buch von Jules Verne. Im Herzen des Parkgeländes werden auf dem Rosenboulevard knapp 8000 Beet-, Edel- und Strauchrosen sowie Bodendecker blühen. Wenn es so weit ist, soll durch eine unterschiedlich hohe Bepflanzung der Eindruck eines wogenden Blumenmeeres entstehen.

Auf dem Gelände sind mehrere Kleingartenvereine beheimatet. Vier davon sind mit rund 250 Parzellen Teil der Gartenschau. Die Besitzer zeigen ihre Parzellen beispielsweise als südländischen Garten mit Oleander und Weinpflanzen, Bauerngarten oder Meeresidylle mit Strandhafer.
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