21.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Gastgeber Raigering landet auf Platz vier bei zweitem Rugby-Turnier im Pandurenpark Eins auf die Mütze

Spaß und Gaudi, aber auch die Werbung für den Rugbysport in Amberg stand im Mittelpunkt des 2. Panduren Sevens Turnier der Rugbysparte "Iron Lions" des SV Raigering.

Im Rugby ist (fast) alles erlaubt: Hier hält ein Spieler aus Unterföhring (rechts) einen aus Vilseck fest. Bild: gth
von Autor GTHProfil

Im Premierenjahr holten sich die Raigeringer noch überraschend den Titel. Diesmal wurde es der vierte Platz bei sechs teilnehmenden Mannschaften aus dem gesamten Freistaat. Die Titelverteidigung gelang nicht, weil die amerikanischen Soldatenmannschaften an diesem Tag zu stark für die Iron Lions waren.

Das zeichnete sich bereits im ersten Spiel gegen die Piraten aus Herzogenaurach und Bamberg ab, wo die Raigeringer ordentlich eine auf die Mütze bekamen.

Die Abreibung weckte die Iron Lions auf. Gegen die Soldatentruppe aus Illesheim haben sie sich wesentlich besser verkauft und für Rugbyverhältnisse mit 7:17 knapp verloren.

0:56-Klatsche

Obwohl sie nicht genug Spieler aufbieten konnten, reiste eine Mannschaft aus Nördlingen trotzdem 150 Kilometer an, um sich dann gegen Raigering eine 0:56-Klatsche abzuholen. Den Nördlingern halfen die anderen Teams mit Spielern aus. Auch gegen TuS Fürstenfeldbruck setzten sich die Gastgeber deutlich durch.

Vilseck siegt

Im letzten Spiel kam es dann zum Derby gegen Rose Tower Vilseck, deren Spieler im normalen Ligabetrieb größtenteils für die "Eisernen" auflaufen. Es war eine hart umkämpfte Niederlage, die den Vilseckern den Weg zum Turniersieg bereitete.

Die Bedingungen im Pandurenpark waren optimal vorbereitet. Erstmals durften die Rugbyteams nämlich auf dem A-Platz ran. Und entsprechend begeistert waren die Rugbyspieler. Was den Rugbysport ebenfalls ausmacht ist der gesellige Teil, der nach jedem Spiel dazugehört. Es setzen sich die Mannschaften bei einem Bier und Burger zusammen, reden über die Spiele, schließen neue Freundschaften und gehen dann noch in der "dritten Halbzeit" zum Feiern.

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