28.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Gedächtniskapelle in Mögendorf gemeinsam restauriert Viel Arbeit investiert

Die Gedächtniskapelle in Mögendorf, die an die Opfer des 1. Weltkrieges erinnert, wurde von der Dorfgemeinschaft restauriert. Bild: hbr
von Autor HBRProfil

Beim Attentat von Sarajevo wurden am 28. Juni 1914 der Thronfolger von Österreich-Ungarns, Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin Sophie Chotek, Herzogin von Hohenberg bei ihrem Besuch von Gavrilo Princip, Mitglied der revolutionären Untergrundorganisation Mlada Bosna, ermordet. Das Attentat in der bosnischen Hauptstadt löste die Juli-Krise aus, die schließlich am 28. Juli 1914 in der Kriegserklärung an Serbien mündete.

Der Rest der Historie ist hinreichend bekannt. Auf den verschiedensten Kriegsschauplätzen des 1. Weltkrieges fanden rund neun Millionen Menschen den Tod. In den offiziellen Geschichtsbüchern finden sich die Namen von zwei Millionen Deutschen. Auch der kleine Brucker Ortsteil Mögendorf hatte gefallene Ehemänner und Söhne zu beklagen. Zu deren Gedenken wurde im Jahr 1929 die Kriegergedächtniskapelle von den Einwohnern erbaut.

Die folgenden 85 Jahre haben am kleinen Gotteshaus "genagt"und nun krempelten die Mögendorfer gemeinsam die Ärmel hoch. Seit März wurde an der Renovierung der Gedenkstätte gearbeitet, die nun dank der zahlreichen fleißigen Helfer wieder "in neuem Glanz erstrahlt". Der Abschluss der Sanierungsarbeiten wurde bei Kaffee, Kuchen und Grillspezialitäten mit einem Kapellenfest gefeiert.

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