24.02.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Gefahrensituation: Einwohner fordern bei CSU-Bürgergespräch Überarbeitung Zu schnell in Zone 30

Die Landwirtschaft und die Lebensqualität im Dorf waren die Themen beim CSU-Bürgergespräch in Gößenreuth. BBV-Obmann Josef Fütterer, Bürgermeisterkandidat Edgar Knobloch (von rechts) sowie die Stadtratskandidaten stellten sich vor und nahmen die Anregungen der Einwohner auf. Bild: xri
von Autor XRIProfil

"Die Landwirtschaft in unserem wunderschönen Landkreis trägt viel mit zur Energiewende bei", bekannte Josef Fütterer. Der CSU-Kreistagskandidat und Obmann des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) aus Friedersreuth stellte sich zusammen mit Bürgermeisterkandidat Edgar Knobloch und weiteren Bewerbern im Feuerwehrhaus vor. Die Einwohner brachten dort eigene Themen, wie die Zone 30 im Dorf, vor.

Fütterer brach eingangs eine Lanze für die Landschaft im Landkreis und wies auf deren Pflege durch die Bauern hin. Auch die Energiewende könne nur mit der Landwirtschaft gelingen, erklärte er und sprach Photovoltaikanlagen und Biogasanlagen an. Diese lieferten eine verlässliche, grundlastfähige Energie.

Eine "Vermaisung der Landschaft" kann der BBV-Obmann nicht erkennen, der Maisanbau habe zuletzt nur um vier Prozent zugenommen. Der Redner appellierte, vermehrt auf regionale Erzeugnisse zuzugreifen, und ging auch auf vermehrte Schäden durch das Schwarzwild ein.

Kreisrat Gerald Morgenstern griff Themen der Kreispolitik auf und warb für Landratskandidat Andreas Meier. Ihre eigenen Beweggründe für eine Kandidatur erläuterten die Kreistagsbewerber. Ebenso stellten sich die Kandidaten der Stadtratsliste vor. Sie versäumten es nicht, für ihren Spitzenmann Edgar Knobloch zu werben, der auch selbst seinen Werdegang aufzeigte.
Die Vorzüge der Heimat und das positive Erscheinungsbild der Orte der jungen Generation zu vermitteln, war sein Anliegen. Es gelte, die Jungen im Dorf zu halten, was in Gößenreuth auch gut gelungen sei. Vereinsleben, Miteinander, Wohnraum mit Gärten und die Verbindung zur Landwirtschaft böten mehr Lebensqualität als ein hohes Einkommen in den Ballungsräumen, gab sich Knobloch überzeugt.

Als Problem brannte den Gößenreuthern die ausgewiesene Zone 30 auf den Nägeln. Deren Ausweisung sei völlig überraschend gekommen und sorge besonders an den Einmündungen des Mühlwegs in die Hauptstraße für Gefahrensituationen: Die Rechts-vor-Links-Regelung sei dort nicht erkennbar. Zudem werde die Geschwindigkeit permanent überschritten, auch vom Linienbus. Die Gößenreuther plädierten deshalb für eine Überarbeitung.

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