26.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Gemeinde holt sich Rat bei einem Anwalt

von Redaktion OnetzProfil

Durch einen zu spät gestellten Antrag ging der Verwaltungsgemeinschaft Neukirchen bzw. ihren Mitgliedsgemeinden im vergangenen Jahr eine Förderung verloren. Wer diesen Fehler verursacht hat und wie sich der Schaden verteilt, ist noch nicht geklärt.

Auf eine Nachfrage von 2. Bürgermeister Wolfgang Rattai verwies die Kämmerin Ingrid Plickert auf einen Posten im Haushalt 2013 von 90 000 Euro für nicht durch Versicherungen gedeckte Schadensfälle. Für 2014 sind Versicherungserstattungen von 25 000 Euro ausgewiesen. Der Haushaltsansatz bedeute nicht, dass die Gemeinde ein Verschulden bei der Verwaltungsgemeinschaft ausschließe. Sie rüste sich für den "schlimmsten Fall", dass die Ansprüche wider Erwarten nicht durchsetzbar wären.

Einige Gemeinderatsmitglieder kritisierten, dass sich "diese Angelegenheit seit längerer Zeit hinzieht, ohne dass etwas passiert". Das sei aber nicht die Schuld der Gemeinde, entgegneten 1. Bürgermeister Winfried Franz und Gemeinderat Christian Beyer.

Einigkeit herrschte darüber, dass nicht die Verwaltungsgemeinschaft, sondern die betroffenen Gemeinden sich darum kümmern müssen, wie sie an ihr Geld kommen. Die Gemeinde sollte sich Rat bei einem Anwalt holen, um zu einer Lösung zu kommen. (bt)

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