Gemeinderat stimmt Umlenken von Mitteln aus anderen Vorhaben zu, um Sanierung voranzutreiben
Alte Brücke braucht neues Geld

Die Warnbaken stehen schon da und machen darauf aufmerksam, dass diese Brücke über den Fensterbach bei Rannahof dringend sanierungsbedürftig ist. Bild: Huber

Die Sanierung der Brücke über den Fensterbach bei Rannahof ist unabwendbar. Das ist auch dem Gemeinderat klar, der allerdings bei der Aufstellung des Haushaltsplans 2014 nur Planungskosten in Höhe von 10 000 Euro berücksichtigt hatte. Laut Zuwendungsantrag der Regierung ist die Maßnahme aber mit rund 180 000 Euro veranschlagt.

Für die Finanzierung schlug Bürgermeister Alwin Märkl dem Gemeinderat bei der jüngsten Sitzung vor, die fehlenden Mittel aus Vorhaben zu nehmen, die erst 2015 ausgeführt werden sollen. Das Gremium stimmte dem zu und genehmigte gleichzeitig die außerplanmäßigen Ausgaben. Die Sanierung wird mit einem Fördersatz von rund 55 Prozent bezuschusst.

Nachdem für den in der vergangenen Sitzung diskutierten Verbindungsweg Skilift-Gemeindezentrum Freudenberg bei geschätzten Kosten von 165 000 Euro ein kommunaler Eigenanteil von rund 66 000 Euro anfiel, plädierte Bürgermeister Alwin Märkl dafür, diese Maßnahme nicht weiter zu verfolgen und bei Bedarf eine radfahrgerechte Schotterung aufzubringen. Das Gremium schloss sich dieser Haltung an.

Erst öffentlich machen

Der Gemeinde liegt ferner ein Antrag auf Auflassung eines gewidmeten öffentlichen Feld- und Waldwegs in der Gemarkung Hiltersdorf vor. Weil in der Natur dieser Weg nicht mehr gegeben ist und jegliche Verkehrsbedeutung verloren hat, beschloss das Gremium, die beabsichtigte Auflassung vorerst drei Monate öffentlich bekanntzumachen und danach eine Entscheidung zu treffen. Bürgermeister Alwin Märkl berichtete außerdem über die Orts- und Rechtlerversammlung in Schleißdorf, bei der Scharl jun. als Ortssprecher gewählt wurde. Kämmerer Richard Zweck informierte ferner über die Markterkundung für den Breitbandausbau der Gemeinde. Auf die Anfrage von Mathias Demel (FW) zur Ausweisung eines weiteren Baugebiets in Aschach antwortete er, dass sich dies in Bearbeitung befinde. Auf einen Zeitplan könne er sich derzeit nicht festlegen.
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