Gemeinderat will damit Einmündung der St.-Walburga- in Aschacher Straße sicherer machen
Trügerisch oder nicht: Spiegel kommt

30 Anlieger hatten sich in eine Unterschriftenliste eingetragen und forderten, dass im Siedlungsgebiet Lintach an der Einmündung der St.-Walburga- in die Aschacher Straße ein Verkehrsspiegel aufgestellt wird. Peter Göbl (CSU) übergab dieses Schreiben dem Freudenberger Gemeinderat bei dessen jüngster Sitzung.

Die Unterzeichner kritisieren darüber hinaus die schnelle Fahrweise der Verkehrsteilnehmer trotz des Tempolimits.

Die Polizei hatte diesen nach Ansicht der Anwohner unfallträchtigen, schlecht einsehbaren Abschnitt bereits begutachtet, die Verkehrsbehörde allerdings vom Aufstellen eines Spiegels aus verkehrstechnischen Gründen abgeraten. Das Amt befürchtet, dass sich dadurch die Autofahrer in - trügerischer - Sicherheit wiegen könnten und die gute Absicht so konterkariert werde. Trotzdem entschloss sich der Gemeinderat nach ausführlicher Diskussion mit elf zu vier Stimmen, hier einen Verkehrsspiegel anzubringen.

Bürgermeister Alwin Märkl stellte dem Gremium die Grundzüge des Flur- und Dorferneuerungskonzepts Greßmühle vor. Es enthält die Bereiche Hochwasserschutz (Kosten: 655 000 Euro), Dorfstraße und Dorfgraben (63 000 Euro), Dorfstraße und Dorfplatz (92 000 Euro), die Einfahrt in die Kreisstraße AS 30 (72 000 Euro) und die Dorfstraße nach Norden (28 000 Euro).

Bei Gesamtkosten von 1 024 000 sind 1 014 000 Euro förderfähig. Der Gemeinderat erklärte sich mit dem Konzept einverstanden und befürwortete die darin vorgesehenen Maßnahmen.

Laut einem Schreiben des Amtes für Ländliche Entwicklung sollen am Dienstag, 30. September, die ehrenamtlichen Mitglieder des Dorferneuerungs-Vorstands gewählt werden. Der Bürgermeister will hierzu in Aschach eine Versammlung einberufen, bei der ein Wahlvorschlag erstellt werden soll.

Der Gemeinderat bestätigte Reinhold Schanderl als Feldgeschworenen für den Bereich Hiltersdorf. Josef Schäffer (CSU) fragte nach, wie zu verfahren sei, wenn der örtliche Feldgeschworene die angeforderte Leistung nicht erbringen könne. Laut Bürgermeister Märkl ist über den Obmann der Feldgeschworenen ein Ersatz aus den Nachbarorten heranzuziehen.
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