17.01.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Generalversammlung der Feuerwehr Röckenricht: stabile Mitgliederzahl - Weiblicher Nachwuchs Gewitterstürme bringen viel Arbeit

Die Feuerwehr Röckenricht wird weiblicher. Fünf junge Kameradinnen haben sich ihr angeschlossen. Das berichtete Vorsitzender Werner Luber bei der Generalversammlung.

Jugendleiter Roland Luber (links) sowie der stellvertretende Jugendleiter Roland Neidel (rechts) ehrten die Teilnehmer des Wissenstests (ab Zweite von links) Maria Siegert, Philipp Strobel und Kathrin Siegert.
von Autor KERProfil

Nach dem Totengedenken berichtete Kassier Werner Grünthaler über die Ausgaben und Einnahmen aus dem vergangenen Jahr. Kassenprüfer Hans Kiesel bestätigte eine ordentliche Kassenführung. Anschießend folgte der Bericht von Schriftführer Hans Pickelmann.

"Voller Erfolg

Vorsitzender Luber sprach über den Neujahrempfang im vergangenen Jahr und den Zwei-Mächte-Ball ("ein voller Erfolg"). Beim Tag der offenen Tür fegte ein Gewittersturm den voll besetzten Hof leer und trieb alle Besucher in die Fahrzeughalle. Sechs Austritten stehen sechs Feuerwehr-Neuzugänge gegenüber. Die Röckenrichter haben somit 56 aktive und 65 passive Mitglieder.

Von der Tagesfahrt nach Augsburg mit Besuch der Puppenkiste und der Fuggerei berichte der stellvertretende Vorsitzende Stefan Regler. Auch ein Erste-Hilfe-Kurs wurde organisiert. Am Wochenende geht es zum Skifahren nach Serfaus. Am Sonntag, 18. Mai, steht eine Tagesfahrt zum Kloster Weltenburg auf dem Programm.

Kommandant Matthias Luber sprach über die 85 Einsatzstunden im Jahr 2013. Die Hauptarbeiten brachten die Gewitterstürme. Wasserschäden in Gebäuden und umgeknickte Bäumen nach den Windhosen waren das Resultat. Auch zu zwei Bränden musste die Feuerwehr ausrücken.
In elf Monatsübungen wurde für den Ernstfall geprobt, wobei eine Übung in Lockenricht zusammen mit der Feuerwehr Holnstein eine besondere Herausforderung war. An der Gemeindeübung im Herbst im Altenheim in Neukirchen beteiligte sich die Feuerwehr Sulzbach. Stellvertretender Kommandant Johann Pirkl stellte zwei Aktive heraus, die vergangenes Jahr an jeder Übung teilnahmen.

Zeltlager und Lan-Party

Erfreut zeigte sich Jugendwart Roland Luber über die Förderung durch die Gemeinde und die Geschäftsleute sowie den weiblichen Nachwuchs, der die Jugendtruppe enorm verstärkte. Luber wünscht sich, dass noch mehr Jugendliche ab zwölf Jahren mitmachen. Los sei in der Jugendgruppe immer was, ob im Zeltlager in Auerbach oder bei den speziellen Übungen. Acht junge Feuerwehrler legten mit Erfolg den Wissenstest ab. Auch eine Lan-Party über zwei Nächte gehörte zum Programm. Zufrieden mit den Bewegungsfahrten zeigte sich Gerätewart Frank Müller, heuer wurden nur kleinere Sachen angeschafft.
Bürgermeister Winfried Franz lobte die gute Kameradschaft: "Nur wenn man zusammenhält, kann man seine Ziele erreichen." Franz betonte, wenn jemand bei der Feuerwehr sei, "tut man was für den Nächsten". Vorsitzendem Werner Luber überreichte er eine Gemeinde-Uhr fürs Feuerwehrhaus. Kreisbrandmeister Helmut Neidel lobte Kommandant Matthias Luber für seine guten Übungen und ging auf die oft schwierigen, gesetzlich vorgegebenen Kostenrechnungen für Einsätze ein. Er berichtete über mehrere Unfälle, auch mit Todesfolge, und vom Bienenhausbrand in Mittelreinbach, wo insgesamt 23 Fahrzeuge ausrückten, weil die Alarmierung auch von Menschenrettung ausging.

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