11.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Gratulation des Gemeinderates zum 65. Geburtstag von Johann Wilhelm Ein Leben für den kleinen Ort

Guteneck (haa) Es gibt wohl keinen anderen Bürger in der Gemeinde Guteneck, dem das Wohl der Gemeinde so am Herzen liegt wie Bürgermeister Johann Wilhelm. Tagtäglich ist er für "seine Gemeinde" im Einsatz und dafür auch ständig unterwegs. Ob in der Verwaltung in Nabburg, beim Landratsamt in Schwandorf oder der Regierung in Regensburg, Wilhelm ist immer "on tour". Er weiß auch stets wo er "anklopfen" kann, um die besten Förderungen für die Projekte, die in der Gemeinde realisiert werden sollen, zu bekommen. Hier reichen seine Kontakte bis in die Staatskanzlei nach München.

Der Gemeinderat gratulierte dem Bürgermeister bei der letzten Sitzung zu seinem 65. Geburtstag. Unser Bild zeigt die Mitglieder des Gremiums und die Gemeindearbeiter zusammen mit Bürgermeister Johann Wilhelm (vierter von links) und Uli Süß von der Verwaltung (rechts). Bild: haa
von Redaktion OnetzProfil

Der regionalen Politik hat sich Johann Wilhelm schon seit vielen Jahrzehnten verschrieben. So zog er mit 29 Jahren über die CSU in den Kreistag ein und ist hier, ununterbrochen seit 36 Jahren, fest im Sattel. Für die Gemeinde ist Wilhelm seit 24 Jahren tätig. Er wurde 1990 in den Gemeinderat gewählt und gleich zum dritten Bürgermeister bestimmt. 1996 rückte er zum zweiten Bürgermeister auf und seit 2008 leitet er als erster Bürgermeister die Geschicke der Gemeinde.

Zahlreiche Projekte

In seiner noch relativ kurzen Amtszeit, es ist die zweite Wahlperiode als ehrenamtlicher Bürgermeister, hat Johann Wilhelm schon Beachtliches geleistet und sehr viele Projekte umgesetzt. Mit der Einrichtung eines Kindergartens den er als eine seiner ersten und wichtigsten Aufgaben ansah und den er auch immer wieder unterstützt, hat er sich damals schon ein Denkmal gesetzt. Es wurde in Wasserversorgung, die Abwasserentsorgung und in den Bau der Gemeindestraßen und Wirtschaftswege investiert.

Durch die Ausweisung eines Gewerbegebietes in Unteraich konnte die Firma Uplifter expandieren. In Guteneck wurden Bauplätze zur Verfügung gestellt die gerne angenommen werden. Auch ein Gewerbe- und Mischgebiet steht zur Verfügung. Hier soll auch das neue Feuerwehrhaus entstehen, für das die genehmigten Pläne schon vorhanden sind.

Erneuerung und Breitband

Die seit einigen Jahren akribisch vorbereitete Dorferneuerung und Flurneuordnung für Guteneck und Weidenthal wurde kürzlich von der Behörde angeordnet. In einigen Wochen wird die dringend erforderliche Breitbandversorgung, an der bereits gebaut wird, installiert und die Verbesserung des Mobilfunks ist ein weiteres angesteuertes Ziel.

Seit geraumer Zeit läuft die Erstellung eines Energiekonzeptes und auch der Bau einer Windkraftanlage durch einen privaten Investor ist in Vorbereitung. Trotz der zahlreichen großen Baumaßnahmen, gelingt es dem Bürgermeister auch noch, den Schuldenstand systematisch zu rück zu fahren um die Belastungen zu reduzieren und für andere Projekte erneut investieren zu können.

Darüber hinaus wurde vor einigen Jahren mit der tschechischen Gemeinde Halze eine Partnerschaft geschlossen mit der sich die Kommune, die Vereine und die Schule immer wieder austauschen. Weiter besteht eine aktive Partnerschaft mit einer Kompanie der Bundeswehr in Pfreimd und die Gewerbeschau, die alle zwei Jahre stattfindet, zieht viele Leute an. Für seine Leistungen wurde Wilhelm bereits mit der kommunalen Verdienstmedaille in Bronze sowie mit der Ehrennadel des BBV ausgezeichnet.

Gute Vorarbeit

In der letzten Woche feierte Johann Wilhelm seinen 65. Geburtstag. Neben einer Feier in privatem Kreis gratulierte ihm der Gemeinderat auch bei der Sitzung des Gremiums in dieser Woche. Zweite Bürgermeisterin Anita Bauer würdigte die bedeutenden Verdienste von Johann Wilhelm um die Gemeinde, die er mit großer Umsicht leite. Das Wohl "seiner Gemeinde" liege ihm besonders am Herzen. Durch seinen steten und unermüdlichen Einsatz und sein besonderes Engagement habe er die Gemeinde während seiner Amtszeit um ein wesentliches Stück nach vorne gebracht.

Bauer dankte dem Bürgermeister für die stets angenehme Zusammenarbeit. Die von ihm anvisierten und vorgelegten Projekte seien immer bestens vorbereitet, so dass kaum Nachfragen erforderlich sind. Nachdem Wilhelm, in seiner bescheidenen Art, von persönlichen Geschenken absah, übergab ihm der Gemeinderat wie auch die Verwaltung ein Geldgeschenk für den Kindergarten. Auch die bei der privaten Geburtstagsfeier übergebenen Spenden kamen dem Kindergarten St. Michael zu Gute.

Wilhelm dankte für die guten Wünsche aus dem Gremium. Er freute sich auch über die gute bisherige Zusammenarbeit im Gemeinderat und sprach die Hoffnung aus, dass dies auch mit der "neuen Besetzung" so fortgeführt werden möge. Es dürfen durchaus einmal unterschiedliche Ansichten bestehen, doch könne nur etwas bewegt und vorwärts gebracht werden, wenn Gemeinsamkeit bestehe.

Sein Dank galt auch Uli Süß von der Verwaltung den er als "seine rechte Hand" bezeichnete. Abschließend lud Wilhelm den Gemeinderat und die Bediensteten der Gemeinde zu einem Umtrunk und einer bayerischen Brotzeit ein.

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