Gründungsziel des Katholischen Burschenvereins Aschach gilt noch heute - Neuer Vorsitzender
Jungen Männern Führung geben

Der Katholische Burschenverein Aschach wählte einen neuen Vorstand (von links): Präses Pfarrer Eduard Kroher, Vorsitzender Wolfgang Weigl, Subkassier Sebastian Müllner, 2. Vorsitzender Markus Simon, Schriftführer Tobias Bauer und Kassenführer Johannes Brunner. Bild: sche
Florian Schäffer übergab nach dreijähriger Regentschaft die Führung des Katholischen Burschenvereins Aschach an Wolfgang Weigl.

Nachdem sich Schäffer nicht mehr zur Wahl gestellt hatte, votierten die Mitglieder des 55 Köpfe zählenden Vereins mehrheitlich für Weigl. Zum Stellvertreter wurde wieder Markus Simon gewählt. Die Kasse führt weiterhin Johannes Brunner, ihm zur Seite steht als Subkassier Sebastian Müllner. Die Geschäfte des Schriftführers übernimmt Tobias Bauer. Die Fahnenabordnung setzt sich aus dem Fähnrich Martin Schäffer und den beiden Begleitern Stefan Daller und Daniel Seidl zusammen.

Bei der Jahreshauptversammlung im Bienenhof Aschach blickte Florian Schäffer auf das abgelaufene Vereinsjahr zurück. Herausragendes Ereignis war wieder die Ausrichtung der Kirchweih, die trotz schlechter Witterungsbedingungen wieder regen Zuspruch fand. Als katholische Vereinigung beteiligte sich der Burschenverein natürlich an den kirchlichen Festen und Veranstaltungen. Viel Zeit in Anspruch nahm der Bau eines Vereinsstodels, tatkräftig wurde man unterstützt von ehemaligen Burschen. Die jährliche Kirwafahrt wurde erstmals auf einen Tag beschränkt, was sich positiv auf die Teilnehmerzahl auswirkte.
Der scheidende Vorsitzende bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung, kritisierte aber auch die mangelnde Beteiligung an kirchlichen Veranstaltungen.

Ein Grund auch für den Präses Pfarrer Eduard Kroher, die Jugend an die Grundideen der 1929 ins Leben gerufenen Gemeinschaft zu erinnern. Die Kritik an der Kirche werde immer lauter. Er gab zu bedenken: "Wer vermittelt die notwendigen Werte, wenn es die Kirche nicht macht?" Wie habe Pfarrer Geiger bei der Gründung des Vereins gesagt: "Die Dorfjugend, besonders die jungen Burschen, benötigten eine Führung. Sie sollten in einem Verein organisiert werden." Diesem Anliegen sei die Gruppierung auch heute noch verpflichtet.
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