30.07.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Gymnasium Eschenbach ehrt die Jahrgangsbesten - Urkunden für 30 Schüler Leistung lohnt sich

Mitteilungen, Verweise und "Blaue Briefe": Für diese Post sind Schulen berüchtigt. 30 Gymnasiasten bekamen kurz vor Schuljahresende deutlich angenehmere Brief ihrer Schule - Einladungen zur Ehrung der Jahrgangsbesten im abgelaufenen Schuljahr.

Schulleiter Knut Thielsen (links), Elternbeiratsvorsitzende Hildegard Tretter (Zweite von links) und Lehrer Werner Dobmeier (hinten rechts) ehrten die 30 Jahrgangsbesten der fünften bis zehnten Klassen. Bild: msh
von Matthias Schecklmann Kontakt Profil

"Das Gymnasium muss sich mit den Leistungen seiner Schüler nicht verstecken", sagte Schulleiter Knut Thielsen. Zum ersten Mal ehrt die Schule die Jahrgangsbesten der Klassen fünf bis zehn. Damit will die Schule ihren Schülern zum Jahresende eine positive Erinnerung in die Ferien mitgeben, begründet Thielsen.

1,08 bis 1,74

Damit will sich die Schule auf positive Weise in den Köpfen mancher Schüler verankern. Sonst stehe die Schule oft für eher unangenehme Dinge, erklärt Lehrer Werner Dobmeier. Die Idee zu dieser Ehrung kam von ihm und seiner Kollegin Isabella Beyer. Schulleiter Thielsen zeigte sich begeistert und organisierte zusammen mit dem Elternbeirat die Ehrung.

Thielsen lobte die Leistungen der Schüler, deren Schnitte von 1,08 bis 1,74 reichten. Ohne die Hilfe der Lehrer und der Eltern wäre ein solcher Notenschnitt wohl nicht möglich gewesen, deshalb gebühre auch ihnen Dank.

Elternbeiratsvorsitzende Hildegard Tretter zeigte sich begeistert von den Ergebnissen und stellte fest: "Konsequent gute Leistungen müssen belohnt werden." Diese Ehrung solle eine Feier und ein Ansporn für die Schüler sein. Nach einer musikalischen Einlage von Ferdinand Wriedt am Klavier begann die Ehrung der 30 Schüler. Beyer und Dobmeier riefen die Jugendlichen einzeln nach vorne und übergaben zusammen mit Tretter und Thielsen Urkunden und einen kleinen Geschenkbeutel. Aus den Jahrgangsstufen fünf bis zehn wurden die jeweils fünf besten Schüler geehrt.

Ansporn für alle

Thielsen erklärte, dass die Leistungsdichte hoch sei, alle Leistungen seien sehr beeindruckend. Ein Ansporn für eine Teilnahme im nächsten Schuljahr soll diese Veranstaltung aber für alle Schüler sein: "Vielleicht sitzt im nächsten Jahr ein Klassenkamerad neben euch oder statt euch hier an dieser Stelle."

Der Ehrung folgte ein Musikstück von Marius Koslowski auf der Trompete, begleitet von Wriedt am Klavier. Schuldirektor Thielsen fand abschließende Worte und lud die Schüler, zusammen mit ihren Eltern und den anderen Anwesenden zum gemütlichen Beisammensein bei Sekt und Häppchen ein.

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