11.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Hammermühlenkinder beschließen das Jahr - Neu eröffnete Krippe zieht erste Bilanz Besuch bei Waschbär und Fuchs

Welche Tiere gibt es eigentlich bei uns im Wald? Wie leben und was fressen sie? Und wie fühlt sich wohl ein echtes Fuchsfell an? Um diese und andere Fragen ging es bei einem Wahrnehmungs- und Sinnestag, den die Kinderkrippe in der Hammermühle für ihre kleinen Schützlinge organisiert hatte.

Förster Christian Rudolf hatte für die Kinder ein echtes Fuchsfell mitgebracht. Die Mädchen und Buben aus der Kinderkrippe in der Hammermühle erfuhren beim "Sinnestag" alles über die Waldtiere. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Bei strahlendem Sonnenschein und mit gepackten Rucksäcken begaben sich die Kinder gemeinsam mit den Eltern auf große Entdeckungstour auf den Johannisberg. Förster und Revierjäger Christian Rudolf führte mit seinem Hund den Waldspaziergang an. Hier und da blieb er stehen, um auf die verschiedensten Tiere aufmerksam zu machen. Dabei erklärte er den Kindern die Gewohnheiten der Waldbewohner, und wie diese sich verhalten. Die Kinder waren sehr interessiert und freuten sich besonders, wenn sie eines der Tiere dann zu Gesicht bekamen, wie zum Beispiel die Waldtaube.

Fuchsfell gestreichelt

Um die Tiere nicht nur auf den mitgebrachten Bildern zu sehen, sondern sie auch zu hören imitierte Christian Rudolf für die Hammermühlenkinder einige Tierlaute, beispielsweise den Ruf der Eule. Anschließend war es ein Riesenspaß für die Buben und Mädchen, die Rufe gleich einmal selbst auszuprobieren. "Dabei haben sie fast die echten Tiere übertönt", sagte Krippenleiterin Stefanie Strenzel. Zum Schluss durften die Kinder den Wald sogar noch fühlen. Der Forster hatte in seinem Rucksack waschechte Fuchs- und Waschbärenfelle dabei. Die Mädchen und Buben durften sie anschauen und auch berühren. Der Förster erklärte dabei alles Wissenswerte zu den Tieren. Im Anschluss an den Waldspaziergang gab es in der Johanniter-Krippe ein gemeinsames Abschlussfrühstück. Alle, die ab September 2014 in den Kindergarten wechseln, erhielten ein kleines Erinnerungsgeschenk und wurden verabschiedet. Stefanie Strenzel bedankte sich bei den Kleinen und deren Eltern und blickte zufrieden auf das erste Jahr der im Oktober 2013 eröffneten Krippe zurück: "Bis jetzt war es eine wundervolle Zeit, die durch viele schöne Aktionen, neuen Begegnungen und jede Menge Spaß geprägt war", betonte sie und fügte hinzu: "Wir hätten uns wirklich keinen besseren Abschluss für dieses Jahr vorstellen können." Weitere Informationen zur Krippe "Hammermühlenkinder" in Freudenberg und Anmeldungen für 2014/15 bei Stefanie Strenzel (Tel. 0 96 27/9 24 53 84).

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