06.05.2003 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Hendrik Duryn wechselt vom Theater zum TV und macht dort steile Karriere Schon in 19 Sendungen zu sehen

von Redaktion OnetzProfil

Amberg. (tk) Als 1989 die Berliner Mauer fiel, musste Hendrik Duryn eine Entscheidung treffen. Er konnte den Eltern, die als Betreuer im Internat des Max-Reger-Gymnasiums jeweils eine Stelle gefunden hatten, nach Amberg folgen, oder in der Heimat weiter an der Karriere basteln (siehe auch Artikel darüber). Der neue TV-Kommissar entschied sich dafür, nach Halle an das Theater zu wechseln.

Wie Vater Siegfried Duryn (60) zu berichten weiß, entwickelte sich dort für seinen Sohn Intendant Peter Sodann zum väterlichen Freund und Mentor. Sodann, der in der Rolle des Bruno Ehrlicher als Kommissar der vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierten "Tatort"-Reihe im Fernsehen selbst Verbrecher jagt, machte Duryn nicht nur die Bühne, sondern auch TV-Produktionen schmackhaft.

Die ersten Angebote lehnte der Sachse ab, weil er sich auf seine Rollen am Theater konzentrieren wollte. Bis er eines Tages der Versuchung erlag. Charlotte Duryn erinnert sich: "Als Eltern waren wir nicht sehr angetan. Das Theater war etwas Solides. Es hat sein Leben finanziert." Aber der Sohnemann kündigte in Halle und ging zum Fernsehen. Siegfried Duryn war anfangs kein Freund dieser Entscheidung: "Es war für uns eine sehr belastende Zeit. Nur für Hendrik nicht. Er hat immer gesagt, es wird sich schon was ergeben."

Und es hat sich was ergeben: In den vergangenen sechs Jahren wirkte der heute 35-Jährige bei 19 TV-Produktionen, darunter "Die Männer vom K3" für die ARD, "Balko" für RTL oder "Ein Fall für Zwei" (ZDF), mit (siehe auch nebenstehenden Kasten "Hintergrund").

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