16.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Hoher Berg und tiefes Loch Vereine

Die Löschwitzer erobern den Bohrturm im GEO-Zentrum Windischeschenbach. Bild: rpp
von Redaktion OnetzProfil

Löschwitz. (rpp) "Warum in die Ferne schweifen?" Alfons Bauer hat Ziele in der Region für den Ausflug der Feuerwehr Löschwitz-Kaibitz ausgewählt.

Erstes Ziel war der Parkstein, wo die Geoparkranger Kurt Pongratz und Bettina Rüstow die Gäste empfingen. Sie erläuterten die Entstehung des Basaltkegels und den geologischen Lehrpfad. In den Mauerresten der Burg verfolgten die Kinder gespannt die Erzählungen aus der Geschichte und die Mutigen wagten sich in die Felsenkeller. Im Vulkanmuseum erlebten sie den Ausbruch eines Vulkans. Außerdem erfuhren sie, dass Richard Strauss' Vorfahren aus Parkstein stammen.

Weiter ging es zur Hofkäserei Lang in Oed. Die Ausflügler probierten sich durch alle Käsesorten, erfuhren eine Menge über die Käseherstellung und deckten sich mit Wurstwaren, Nudeln, Honig, Schnäpsen und Marmeladen ein.

So gestärkt waren die Ausflügler fit für die Führung durch des Geo-Zentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung bei Windischeschenbach. Bis auf 9901 Meter fraß sich der Bohrer in die Tiefe, bis er auf zähflüssiges Gestein stieß und nicht mehr weiter kam. Ein Film erklärte die damaligen Abläufe. Noch heute ist das Bohrloch zugänglich, Wissenschaftler aus aller Welt nutzen es für Untersuchungen. Am Bohrturm besichtigten sie die ehemalige Technische Zentrale und Arbeitsebene der Wissenschaftler.

Im angeschlossenen Schulungszentrum beeindruckte der Erdbebensimulator, vor allem weil zwei Beben vor wenigen Wochen im Kemnather Gebiet zu spüren waren. Eine Expertin beruhigte die Kinder aber: eine Gesteinsschicht schützt das Kemnather Land vor den schwereren Beben im Egerer Graben. Im Schafferhof ließen die Löschwitzer den Tag beim Zoigl ausklingen.

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