30.12.2003 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Idee einer Mutter: der "Geschichtsbaum Europa": Viertausend Jahre auf einen Blick

von Redaktion OnetzProfil

Wien/Frankfurt am Main. (apz) Als Mutter bei der Hausaufgaben-Nachhilfe ihrer zwei Kinder kam die Wienerin Britta Orgovanyi-Hanstein auf die Idee, man müsste geschichtliche Zusammenhänge übersichtlich auf einen Blick darstellen können, und nicht verteilt aus dicken Historienschinken zusammensuchen. Nun hat die studierte Historikerin, die heute als Forstwirtin arbeitet, durch ihre beiden Berufe und die stattliche Linde in ihrem Garten die geniale Idee gehabt: Ähnlich einem Familienstammbaum, nur viel komplizierter, ist auf einem weniger als einen Quadratmeter großem Poster mit einer Linde Europas Geschichte über viertausend Jahre übersichtlich dargestellt.

Allerdings braucht der Betrachter, der nicht gerade den Adlerblick besitzt, eine Vergrößerungshilfe. Das Poster Geschichtsbaum (83 mal 91 Zentimeter) ist für 19,90 Euro im Frankfurter S. Fischer Verlag erhältlich. In Österreich machte der Geschichtsbaum von Britta Orgovaniy-Hanstein (den sie sich hat patentieren lassen) als Bestseller mit über 20000 verkauften Exemplaren nun schon in der vierten Auflage Furore, durchläuft momentan schon das Procedere um dort als Unterrichtsmittel anerkannt und in Schulen zugelassen zu werden. Nun wird der Baum auch von einem deutschen Verlag vertrieben.

Dreizehn Äste

Wer den Aufbau des Baumes erkennt, wird sich jederzeit gut zurechtfinden: Die Linde wurzelt in der Antike als den Grundlagen. Der Stamm erklärt Ereignisse in Politik, Kultur und Religion, die europaweit von Bedeutung sind.

Die dreizehn Äste stehen für die jeweilige Geschichte der einzelnen europäischen Länder, und auf den Blättern sind die historischen Ereignisse beschrieben, die sich nach einem bogenartigen Schema zeitlich genau festlegen und mit anderen Ereignissen in anderen Ländern auf einen Blick vergleichen lassen.

Weitere Informationen:

www.datenmatrix.de/geschichtsbaum

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