Im Blickpunkt

Auf Einladung des Kreisausschusses räumten der Egerer Oberbürgermeister Pavel Vanousek und der Geschäftsführer der Firma "Terea", Steffan Zagermann, Bedenken gegenüber der geplanten Müllverbrennungsanlage in Eger aus.

Im Anschluss an die Diskussion erklärte Vanousek, dass er künftig gleiches Entgegenkommen von der deutschen Seite erwarte, wenn es um Bauvorhaben gehe, die auch das Nachbarland betreffen. Konkret sprach er von Windkraftanlagen im Grenzgebiet bei Flossenbürg, die auf deutscher Seite zu der Zeit im Gespräch waren, als die Stadt Cheb den Egerer Wald wieder übernommen habe.

"Damals sind wir gefragt worden, ob wir hier vielleicht großflächig abholzen und Windräder auf die Fläche stellen. Das haben wir immer verneint." Auch Anträge von Investoren, die auf tschechischer Seite nahe der Grenze Windkraftanlagen bauen wollten, seien abgelehnt worden.

Jetzt habe man von nichtoffizieller Seite erfahren, dass drei Anlagen nahe der Grenze bei Münchenreuth gebaut werden sollen. Vanousek forderte, dass künftig beide Seiten bei Vorhaben, die auch den Nachbarn betreffen, ihn in die Planungen mit einbeziehen. Es müssten gleiche Regeln für beide Länder gelten und es könne nicht angehen, dass der eine kann und der andere nicht darf. (tr)
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