30.08.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Im Frühjahr 2005 wird in Neunburg und Wackersdorf gewählt - Gibt es Gegenkandidaten? Zwei Bürgermeister auf dem Prüfstand

von Autor HOUProfil

Während die Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte im Landkreis Schwandorf noch nicht einmal die Hälfte ihrer Legislaturperiode hinter sich haben, muss in zwei Kommunen zum Wahlkampf gerüstet werden. In einem halben Jahr sind die Einwohner von Wackersdorf und Neunburg vorm Wald dazu aufgerufen, ihre Führungsperson in den Rathäusern zu wählen.

In der Stadt Neunburg vorm Wald hat man den 6. März 2005 als Wahltermin für den Ersten Bürgermeister an das Landratsamt vorgeschlagen. Eine Entscheidung der Behörde gibt es noch nicht, doch hat die Wahl auf jeden Fall im Monat März vonstatten zu gehen.

Fest steht dabei heute schon: Der in der zweiten Legislaturperiode amtierende Bürgermeister Wolfgang Bayerl wird noch einmal antreten. Der heute 58-Jährige FW-Mann hatte seine erste Wahl als Nachfolger von Josef Manlik (CSU) im Jahr 1993 mit nur wenigen Dutzend Stimmen Vorsprung völlig überraschend für sich entschieden. Sechs Jahre später siegte Bayerl souverän. Am 7. März 1999 verbuchte er trotz zweier Gegenkandidaten von der CSU und von der SPD satte 63,45 Prozent der abgegebenen Stimmen. 2005 möchte es Wolfgang Bayerl noch einmal wissen. Ob der Freie Wähler mit Gegenbewerbern zu rechnen hat, ist momentan eher unklar. Doch zur Nominierung bleibt ja noch eine Reihe von Monaten Zeit. Allerdings gilt: Wer immer auch gegen Bayerl antritt, sieht sich vor eine schwere Aufgabe gestellt.

An einem Sonntag im April 2005 wird der Bürgermeister von Wackersdorf zu wählen sein. Auch dort bewirbt sich der Amtsinhaber erneut. Er heißt Alfred Jäger, ist 58 Jahre alt und absolviert gegenwärtig seine zweite Legislaturperiode.

Alfred Jäger, der in Wackersdorf die Nachfolge von Josef Ebner (SPD) antrat, war bei seiner zweiten Wahl am 18. April 1999 mit 81 Prozent der abgegebenen Stimmen in der Führungsposition bestätigt worden. Für einen Gegenbewerber von der CSU hatte es seinerzeit nur magere 19 Prozent gegeben.

Auch in Wackersdorf ist sieben Monate vor der Bürgermeisterwahl noch kein Blick in Richtung Wahlkampf gelenkt. Alfred Jäger, ein Freier Wähler, steht als Kandidat fest. Allerdings muss sich nun zeigen, ob die Parteien und Gruppierungen ihn heraus zu fordern gedenken. 1999 hatte die einst äußerst starke Wackersdorfer SPD auf einen Gegenkandidaten verzichtet. Die Frage wird sein, ob sie es auch diesmal tut und wie sich die Christsozialen verhalten.

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