Im Gemeinderat Etzelwang keine Einwendungen - Energiekonzept bereits in Arbeit
Trauungen im Neidsteiner Schloss

Eine Reihe von Informationen über den aktuellen Stand verschiedener Beschlüsse lieferte Geschäftsstellenleiter Hans Loos dem Gemeinderat Etzelwang. Die Jagdgenossenschaft Etzelwang will ein weiteres Stück der Gemeindeverbindungsstraße Etzelwang-Tabernackel mit Pflaster befestigen. Aber auch über den Bedarf an Straßensanierungen machte sich das Gremium Gedanken.

Kein Schilder-Bedarf

Den aktuellen Stand verschiedener Beschlüsse eröffnete Geschäftsstellenleiter Hans Loos bei der Gemeinderatssitzung im Gasthaus Glöckner mit dem Hinweis, dass das Landratsamt Amberg-Sulzbach keinen Bedarf eines Parkverbotsschildes für die Unterführung am Ortsausgang von Lehenhammer erkennt. Es liege an der Eigenverantwortung eines jeden Fahrzeugführers, sich auf die Behinderung durch parkende Fahrzeuge rechtzeitig einzustellen.

Gegen die Widmung eines Raumes für Trauungen im Schloss Neidstein bestehen keine Einwendungen. Gesichert müsse aber sein, dass an die Wahl dieses Zimmers für die Trauung vom Schlossbesitzer keine Bedingungen geknüpft werden (wie zum Beispiel, dass auch die Hochzeitsfeier im Schloss stattfinden muss). Dagegen sei eine höhere Gebühr vertretbar, damit dem Schlossherrn für die Nutzung Auslagen ersetzt werden können.

Dorferneuerungs-Konzept

Ein Energiekonzept für die Gemeinde sei in Arbeit, berichtete Loos. Das Konzept für die Dorferneuerung werde der Bevölkerung demnächst vorgestellt. Beim Hochwasserschutzkonzept laufen die Vorarbeiten zur Abstimmung der drei Gemeinden Neukirchen, Etzelwang und Weigendorf. Der Friedhof Etzelwang werde in den kommenden Tagen mit Stelen für die Urnengräber ergänzt.

Hans Loos machte außerdem darauf aufmerksam, dass nach Straßenaufbrüchen der gemeindliche Bauhof die korrekte Wiederherstellung der Fahrbahn überprüfen müsse. Erst bei Reklamationen sei das Bauamt in der Verwaltungsgemeinschaft Neukirchen zu verständigen. Die Änderungen des Flächennutzungsplans zur Festlegung von Gewerbeflächen bei Lehendorf und Kirchenreinbach liege im Bauamt zur Prüfung vor.

Anträge genehmigt

Der Gemeinderat erhob keine Einwendungen gegen die Bauanträge von Antje und Stefan Kraft, die in Ziegelhütten ein Wohnhaus mit Carport errichten möchten, ebenso wie bei Melanie und Ralf Walters, die im neuen Baugebiet Schloßblick II ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage zu erstellen beabsichtigen.
Jagdvorsteher Robert Seibold gab zu verstehen, dass die Jagdgenossenschaft Etzelwang einen weiteren Abschnitt der Gemeindeverbindungsstraße Etzelwang - Tabernackel mit Verbundpflaster befestigen möchte. Dabei soll die bisherige Regelung Anwendung finden, dass die Gemeinde die Vorbereitung des Unterbaus und die Hälfte der Kosten für das Pflaster übernimmt, während die Jagdgenossen die andere Hälfte der Pflasterkosten und die Arbeitsleistung aufbringen. Gemeinderat Günther Renner würdigte die Eigeninitiative der Jagdgenossenschaft, legte aber Wert darauf, dass die Gemeinde vorher über ihren zu erwartenden Kostenanteil informiert wird.

5500 Euro reichen aus

Eine Kostenschätzung ergab, dass die im Haushaltsplan ausgewiesene Summe in Höhe von 5500 Euro für den Anteil der Gemeinde ausreichen wird. Der Gemeinderat stimmte somit der Baumaßnahme zu.

Unter allgemeinen Informationen gab der Bürgermeister bekannt, dass in einer Broschüre des Amts für Denkmalpflege ein Bericht über das Etzelwanger Schusterhaus enthalten sei.
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