26.07.2013 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Imkervereins-Vorsitzender erklärt alles über die Bienen Von der Blüte bis zum Honig

Gespannt lauschten die Kinden den Ausführungen des Imkereivereins-Vorsitzenden Hans Krapf. Bild:ly
von Autor LYProfil

Einen Besuch statteten die Erst- und Zweitklässler dem Lehrbienenstand ab. Der Vorsitzende des Imkervereins, Hans Krapf, erläuterte den rund 50 Schülern der Markus-Gottwalt-Schule den Weg von der Blüte bis zum Honig. Er erklärte die Unterschiede zwischen Arbeiterinnen, Drohnen und Königin, die keine Krone aufhabe, wie Krapf auf die Frage einer Schülerin klarstellte. Auch, dass männliche Bienen Drohnen heißen, war den Kindern unbekannt. Wie Krapf ausführte, ist ihre einzige Arbeit, die Königin zu befruchten. Anschließend würden sie von Arbeiterbienen erstochen. Selbst haben die Drohnen keinen Stachel.

Aus dem gesammelten Blütennektar wird dann Honig, den die Imker aus den Waben schleudern müssen. Drei verschiedene Honigsorten können die Imker produzieren: den Blütenhonig im Frühjahr, den Waldhonig im Sommer und den Heidehonig im Herbst. Damit die Bienen über den Winter nicht verhungern, bekommen sie stattdessen Zuckerwasser. Ein Bienenvolk benötigt für sich selbst rund 50 Kilogramm Honig. Aber nicht nur für Honig ist die Biene der Lieferant. Bienenwachs, Blütenpollen, Propolis, Gelee Royale und Bienengift können Menschen brauchen. Teilweise wird diesen Produkten heilende Wirkung nachgesagt.

Mit gehörigem Abstand gingen die Kinder und ihre Lehrerinnen Christine Schreml und Ellen Lawor an den Einfluglöchern des Bienenhauses vorbei nachdem sie die Innenräume inspiziert hatten.

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