In den Dörfern grüßen stattliche Exemplare - Nach getaner Arbeit gefeiert
Männer, Muckis, Maibäume

Schmidgaden / Stulln / Fensterbach / Schwarzach. Stattlich waren die Exemplare, die mit vereinten Kräften aus dem Wald geholt und von geschickten Händen geschmückt worden waren. "Muckis" zeigten dann auch die g'standenen Mannsbilder, die im Altlandkreis Nabburg die Maibäume in die Senkrechte hievten. Mit einem kräftigen Schluck aus der Maß ging das Ganze "flüssig" über die Bühne.

Schwarzach

In Unterauerbach war der Maibaum gut vorbereitet und im Wald gelagert worden. Doch durch einen Lausbubenstreich gelangte die Fichte in die falschen Hände. Maibaum weg, was nun? Kurzerhand wurde ein noch prächtigerer Baum beschafft und in der Ortsmitte in die Höhe gehievt. Auf Organisation und Einladung der KLJB Unterauerbach wirkten die Vereine und Ortsgemeinschaften im Auerbachtal zusammen und feierten einen geselligen ersten Mai bei idealem "Maibaumaufsteller-Wetter". (ga)

Fensterbach

Premiere in Wolfring: Einen stattlichen Maibaum stellten die Feuerwehr Wolfring, der Obst- und Gartenbauverein und die Kegler von "Gut Holz" zum ersten Mai auf dem Dorfplatz in Wolfring auf. Die drei Dorfvereine hatten einen 28 Meter hohen Baum im Wald von Carl Graf zu Eltz gefällt. Unter den fachkundigen Kommandos von Hans Zweck gelang es in kurzer Zeit, den Baum in die Senkrechte zu bringen. Die Jugendblaskapelle gab den Ton dazu an. Bei Bier und Bratwürsten machten sich die vielen Zuschauer einen schönen Nachmittag. (nib)
Schmidgaden

In Schmidgaden und Trisching war die Muskelkraft der Dorfvereine gefragt. Wurde der Maibaum dann in Trisching auf den Wagen verladen, am Nachmittag - angeführt von den Trischinger Musikanten - ins Dorf gefahren und unter der Anleitung von Erhard Obendorfer aufgestellt, so musste man in Schmidgaden schon einen Zahn zulegen. Starke Arme trugen das Prachtexemplar vom Bauhof zum Dorfplatz. Nach der "Hau-ruck-Prozedur" wurde in beiden Orten noch ein kleines Fest gefeiert. (ral)

Stulln

Kurz nach 15 Uhr erklang das Kommando und die kräftigen Helfer des Schützenvereins "Glück-Auf" mussten sich beim Maibaumaufstellen mächtig ins Zeug legen. Bei angenehmem Wetter saßen die vielen Besucher - darunter auch Pater Georg - dicht gedrängt auf der Terrasse des Schützendomizils. In gemütlicher Runde erlebten sie mit Nachbarn, Bekannten und Freunden bei Kaffee und Kuchen sowie herzhaften Broten, Zwiebelkuchen und Bratwürstl die jahrzehntealte Tradition. Nach 50 Minuten stand das Prachtstück und die Gäste beklatschten die Meisterleistung. (ohr)
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