04.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

In mittelalterlichen Dörfern wird Geschichte lebendig

In mittelalterlichen Dörfern wird Geschichte lebendig (gri) Wie haben die Slawen gewohnt? Wie haben sich die Kelten vor Angreifern geschützt? Um solche Fragen ging es bei einem Ausflug des Heimat- und Kulturvereines nach Bärnau. In der Stadt an der Grenze besuchte die etwa 50-köpfige Gruppe den 2011 eröffneten Geschichtspark. Auf einem sechs Hektar großen Areal hat ein Verein mittlerweile drei mittelalterliche Dörfer unter wissenschaftlicher Anleitung originalgetreu nachgebaut. 26 Gebäude vermitteln ein
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Wie haben die Slawen gewohnt? Wie haben sich die Kelten vor Angreifern geschützt? Um solche Fragen ging es bei einem Ausflug des Heimat- und Kulturvereines nach Bärnau. In der Stadt an der Grenze besuchte die etwa 50-köpfige Gruppe den 2011 eröffneten Geschichtspark. Auf einem sechs Hektar großen Areal hat ein Verein mittlerweile drei mittelalterliche Dörfer unter wissenschaftlicher Anleitung originalgetreu nachgebaut. 26 Gebäude vermitteln einen Eindruck davon, wie die Menschen zwischen dem 7. und 13. Jahrhundert gelebt haben. Eine Urkirche aus Holzstämmen ist genauso zu sehen, wie eine mittelalterliche Schmiede, ein Lehmofen, eine Fliehburg oder eine Herberge für die Reisenden auf der Goldenen Straße. Beeindruckend war, wie es der Trägerverein des Geschichtsparks geschafft hat, ein so kostspieliges Projekt in die Tat umzusetzen. Für Bärnau hat sich die Einrichtung bereits bezahlt gemacht. Immer mehr Touristen kommen in die Stadt, um das Gelände und seine Häuser zu besichtigen. Ein Zoiglabend in Windischeschenbach rundete den Ausflug ab. Bild: gri

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