12.11.2013 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Intensives Probenwochenende im Jugendhaus in Krailing verbracht - Viele Tipps Blaskapelle in "Klausur"

Die Blaskapelle St. Nikolaus Heinrichskirchen verbrachte unter Leitung von Dirigent Stephan Pregler ein intensives Probenwochenende im Jugendhaus in Krailing. Bild: lts
von Autor LTSProfil

In "Klausur" ging die Blaskapelle St.Nikolaus beim Probenwochenende im Jugendhaus in Krailing bei Prackenbach im Landkreis Regen. Heuer erschwerten besetzungstechnische Gründe die wöchentliche Probenarbeit und die musikalischen Auftritte der Blaskapelle. Auch das für Anfang November geplante Jubiläumskonzert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Blaskapelle St. Nikolaus musste abgesagt werden.

Dennoch machten sich 23 Musiker aller Register mit ihren Instrumenten und jeder Menge Selbstverpflegung für die Probentage auf die Anreise zum Jugendhaus nach Krailing. Das ehemalige Dorfschulhaus des kleinen Ortes in der Gemeinde Prackenbach wurde vor 25 Jahren grundlegend umgebaut und modern und jugendgemäß eingerichtet. Nach dem Bezug der Zimmer sorgte das mitgebrachte Abendessen für die nötige Unterlage der anschließenden Gemeinschaftsprobe. Die restliche Zeit des Abends blieb dann der Geselligkeit vorbehalten. Genügend Schlaf war ebenso nötig, denn der Samstag stand ganz im Zeichen intensiver Probenarbeit.
Zuvor gab es noch ein ausgiebiges Frühstück, ehe sich die einzelnen Register des Klangkörpers, Holz und Flöten, Tiefes und Hohes Blech sowie das Schlagwerk in getrennten Räumen zu den Registerproben einfanden. Unter der Leitung auswärtiger, kompetenter Dozenten stand dabei neben Einspielübungen besonders Harmonie, Dynamik und Intonation ausgewählter Musikstücke aus dem Repertoire der Blaskapelle im Vordergrund.

Daneben wurden die richtige Atemtechnik bei den Blechbläsern geschult und den Instrumentalisten im Rahmen von Workshops so manche Tipps zu technischen Einzelheiten und Pflege der verschiedenen Instrumente weitergegeben. Nur unterbrochen von einer Stunde zum gemeinsamen Mittagessen im nahen Dorfwirtshaus, ging die Probenarbeit bis zum späten Nachmittag mit neuem Elan weiter. Eine entspannte Kaffeepause tat jetzt allen Beteiligten sichtlich gut. Nach der Verabschiedung der Dozenten kehrte im Jugendhaus dann für ein, zwei Stunden so richtig Ruhe ein. Entspannung vom langen Musizieren tat Not, denn am frühen Abend war bereits eine weitere Gesamtprobe angesetzt.
Dabei ging es dem Dirigenten Stephan Pregler vorrangig darum, die in den Registerproben erarbeiteten Musikstück nochmals im Gesamtchor zu üben. Er zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden und bedankte sich bei allen Musikern für das gezeigte Engagement. Das selbst zubereitete Abendessen läutete den geselligen Abschluss des zweiten Probentages ein. Am Sonntag nach dem Frühstück gab es Gelegenheit zum Besuch des Gottesdienstes; anschließend mussten die Räumlichkeiten zur Abnahme gereinigt und alle mitgebrachten Habseligkeiten wieder in den Fahrzeugen verstaut werden. Ohne eine weitere Übungseinheit ging jedoch auch der Schlusstag nicht über die Bühne. Die Musikstücke für die Gräbersegnung an Allerheiligen in Heinrichskirchen bedurften einer Probe.

Mit einem letzten gemeinsamen Mittagessen im nahen Gasthaus ging das harmonische und probenintensive Wochenende zur vollsten Zufriedenheit aller zu Ende. Vorsitzender Reinhold Schnellbögl dankte allen Teilnehmern für ihr Miteinander, dem Dirigenten Stephan Pregler sowie den Musikdozenten. Ein besonderer Dank galt Kreisjugendpfleger Simon Frank, der wiederum mit Mitteln seines Hauses den Probenaufenthalt und damit die Jugendarbeit im Musikverein finanziell unterstützte.

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