Jagdgenossenschaft Kohlberg: Vorsteher Helmut Kreiner kandidieren 2014 nicht mehr
Klares Votum für Waldwegebau

Kohlberg. (war) Über 30 stimmberechtigte Mitglieder der Jagdgenossenschaft mit einer Gesamtfläche von mehr als 520 Hektar nahmen an der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Janner teil. Dieses Terrain haben Karlheinz Geilersdörfer, Günther Kemmel und deren Mitjäger gepachtet.

Jagdvorsteher Helmut Kreiner bestätigte ein gutes Miteinander. "Sie haben dieses Jahr alles erreicht, was zum Abschuss freigegeben war", bilanzierte Kreiner und ging auf die Treibjagd von November 2012 und die Drucktreibjagd im Januar 2013 ein. Der Vorsitzende begleitete Försterin Andrea Sauer bei der Aufnahme des Verbiss-Gutachtens an fünf ausgewählten Standorten. Vor allem der Verbiss an Laubholz hat zugenommen, im Nadelholz wurde eine Stagnation festgestellt. Nachdem in den vergangenen sechs Jahren der Abschuss gleich blieb, wird in diesem Jahr eine Erhöhung der Quote um 10 bis 15 Prozent empfohlen.

Eine grundsolide Finanzausstattung legte Kassier Hermann Prechtl vor. Er berichtete von einem kleinen Plus im dreistelligen Bereich gegenüber dem Vorjahr. Prechtl merkte an, dass eine Aktualisierung des Jagdkatasters notwendig sei.
Als Sprecher der Pächter informierte Karlheinz Geilersdörfer über die Abschüsse, zu denen Schwarzwild, Rot- und Rehwild, Hasen, Enten, Füchse, Krähen, Elstern, Marder, Graureiher, Dachse, Eichelhäher und Waldschnepfen zählten. Drei Biber wurden gefangen und erlegt.

Zweite Bürgermeisterin Martina Auer-Bertelshofer bat die Jagdgenossenschaft, sich beim Straßenbau einzubringen. Diese Mitverantwortung liege auch im Interesse der Waldbesitzer, die damit eine Wertsteigerung vorantreiben könnten. 25 Stimmberechtigte und somit die überwältigende Mehrheit entschieden sich für die zielgerichtete Verwendung der Einnahmen für den Wegebau.

Jagdvorsitzender Kreiner kündigte an, 2014 nicht mehr für den Vorsitz zu kandidieren.
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