Jahreshauptversammlung des TC Rot Weiß Auerbach - Engagement der Eltern gefragt
Beitragserhöhung "dringend nötig"

Rechtzeitig vor der Punkterunde hatte der TC Rot Weiß Auerbach die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ins Clubheim eingeladen. Neben den Berichten und Fragen dazu konnten auch noch strittige Punkte zur neuen Saison, die am 4./5. Mai beginnt, geklärt werden.

Vorsitzender Armin Küst dankte in seinem kurzen Bericht allen, die sich während des Jahres durch ihre Mitarbeit eingebracht hatten. Statistische Zahlen hatte er auch für die Mitglieder bereit. Demnach zählt der Verein zurzeit 144 Erwachsene, 20 Jugendliche und 41 Kinder. Etliche passive Mitglieder kommen hinzu. Er machte deutlich, dass sich der Verein durch die Platzbestellung in Eigenregie eine Menge Geld spart, zumal die Ausgaben allein für Öl in der Halle enorm empor geschnellt sind.

Nur kleines Plus

Schatzmeister Werner Kubitza berichtete von einem kleinen Plus, das allerdings nur dadurch entstand, dass einige größere Rechnungen auf das Jahr 2013 verschoben wurden. Auf der Darlehensseite ist vom Verein immer noch ein schöner Batzen Schulden zu verkraften. Zum Vereinsjahr selbst führte der Schatzmeister aus: auf der Einnahmenseite fielen vor allem Beiträge, die Einnahmen aus dem Tennisheimbetrieb und die Hallengebühren ins Gewicht, auf der Ausgabenseite waren dies die Verwaltung, der Hallenbetrieb und der Spielbetrieb.
Mit Nachdruck wies Kubitza darauf hin, dass der Verein in den Außenanlagen mehr investieren muss, "sonst stehen wir nach einiger Zeit nicht mehr gut da." Ausführlich ging der Schatzmeister auch auf den Jugendbetrieb ein. "Man will die Jugend natürlich fördern, aber die Schere von einem Fehlbetrag von 2000 bis 3000 Euro darf nicht noch weiter aufgehen." Positiv für den Verein wirkten sich die Arbeitsdienste aus. Sie können in den nächsten drei Wochen noch abgeleistet werden.

Die Kassenprüfer Doris Graf und Hans Himmelhuber bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung, so dass der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung erteilt wurde.

Über den Spielbetrieb im Erwachsenenbereich und stellvertretend für die Jugend informierte Sportwart Markus Hochholzer. Die Herren I spielen nach dem guten Abschneiden im Vorjahr wieder in den Bezirksklasse I. Nach einer Verstärkung ist der Platz 1 bis 3 das Saisonziel. Die Herren 30 steuern nach dem unglücklichen Abstieg aus der Landesliga einen sicheren Platz in der Oberpfalzliga an. Mehr ist nicht zu erreichen nach dem Ausfall eines Leistungsträgers wegen Verletzung. Die Herren 40 wollen nach der Abmeldung in der Bezirksliga einen Neuanfang in der Bezirksklasse I starten. Für die Damen 40 heißt es in der Bezirksklasse II Spaß am Tennis zu haben und einige gute Ergebnisse einzufahren. Im Jugendbereich zeigt die gute Nachwuchsarbeit Wirkung. Die U9-Kleinfeld-Mannschaft wurde ungeschlagen Meister; der Aufstieg wird aber nicht wahrgenommen, da einige Spieler in die höhere Altersklasse aufsteigen. Außerdem will man die weiten Fahrten nicht in Kauf nehmen.
Die Midcourt-U10-Mannschaft verliert einige Spieler aus Altersgründen und spielt wieder in der Kreisklasse I. Auch die Bambini 12 nehmen nach der Meisterschaft das Recht des Aufstiegs aus Altersgründen nicht in Anspruch und spielen wieder in der Kreisklasse. Eine "dünne" Besetzung weist die Juniorenmannschaft auf, will aber trotzdem wieder in der Kreisklasse I antreten.

Suche nach Jugendwart

Ein Problem ist im Jugendbereich aufgetreten: Der Verein braucht einen neuen Jugendwart. Zudem erfordert die steigende Zahl von Jugendmannschaften noch mehr Engagement der Eltern. Und das nicht nur bei den Fahrten, sondern auch bei der Betreuung während der Punktespiele. Ein langfristiges Ziel muss sein, die Kinder und Jugendlichen im Verein zu halten und sie später in die Herren- und Damenmannschaften einzubauen.

Noch kurz ging der Sportwart auf die zwei LK-Turniere ein. Die Resonanz war nicht so gut, wie erhofft, auch wenn sie eine Bereicherung für das Vereinsleben waren. Für dieses Jahr ist zum Saisonende (Anfang September) ein LK-Turnier als "Offene Stadtmeisterschaft" mit dem eigenen Verein und den Nachbarvereinen geplant. Das in früheren Jahren so tolle Altlandkreisturnier jeweils zu Pfingsten ist, so der Sportwart, gestorben. Davon sind auch frühere Hochburgen im Altlandkreis, wie Grafenwöhr, Eschenbach, Pressath oder Kirchenthumbach überzeugt.
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