04.03.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Jahresprogramm verdeutlicht die Vielfalt des Vereinslebens - Else Träger und Rita Hecht geehrt Monika Lang leitet jetzt den Frauenbund

von Autor BIRProfil

"Herr, wir bitten Dich, lass uns Deine Wege gehen in Familie und Beruf, lass uns unsere Aufgaben erkennen in Kirche und Volk und gib uns Kraft, sie zu erfüllen." So steht es eingangs im Bundesgebet des Katholischen Deutschen Frauenbundes geschrieben. Und für diese Ziele bewältigen die Mitglieder ein umfangreiches Arbeitspensum. Bei der Jahresversammlung des Frauenbundes der Pfarrei Hohenthan dankte Vorsitzende Maria Gmeiner allen Mitgliedern, die die Arbeit des Vereins unterstützt hätten.

Der ausführliche Bericht von Schriftführerin Gertraud Zeitler verdeutlichte das umfangreiche Arbeitspensum. Zeitler erinnerte unter anderem an den Einkehrtag in Johannistal, eine Frühjahrswanderung oder die "Fahrt ins Blaue" zur Wallfahrtskirche auf dem Armesberg. Erwähnt wurde auch die dreitägige Ausflugsfahrt an den Rhein oder die Wallfahrt nach Altötting.

Schatzmeisterin Monika Lang verwies auf einige bedeutende Ausgaben im vergangenen Jahr. Ein fester Bestandteil der Arbeit des Frauenbundes werden weiterhin Spenden für wohltätige Zwecke bleiben. So konnten auch im Vorjahr die Arbeit von Schwester Anna-Rita und Schwester Ellen in Südafrika, die Paketaktion Bosnien und die Aktion "Kinder in Not" finanziell unterstützt werden.

Auf Grund ihrer angeschlagenen Gesundheit musste Maria Gmeiner ihr Amt als Vorsitzende des Frauenbundes nach insgesamt vier Jahren niederlegen. Maria Gmeiner: "Es ist einfach eine zu große Belastung für mich." Als neue Vorsitzende wurde die bisherige Schatzmeisterin Monika Lang gewählt, neue Schatzmeisterin wurde Maria Lankl-Schabner. Die neue Vorsitzende appellierte, mehr jüngere Frauen für den Verein zu gewinnen. Für 20 Jahre Mitgliedschaft im Frauenbund Hohenthan wurden dann Else Träger und Rita Hecht geehrt.

In seinem Grußwort lobte Pfarrer Michael Götz die Arbeit des Frauenbundes. Götz: "Dort, wo Frauen aktiv sind, geschieht auch etwas für das geistliche Leben einer Pfarrei." Es erfordere ein hohes Maß an Verantwortung kirchliche Ämter, kirchliche Arbeit zu übernehmen. Denn die Reihen in den Kirchen würden immer lichter, es werde zunehmend schwieriger, die Begeisterung, die Bindung an den Glauben und die Kirche weiterzugeben. Pfarrer Götz: "Die Menschen müssen wieder einstehen für ihren Glauben. Wir brauchen den lebendigen Menschen."

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