Josef Knorr weiter Vorsitzender des TSV Detag - Amt des Stellvertreters bleibt jedoch vakant
Verjüngung des Führungsteams angestrebt

Wernberg-Köblitz. (wta) Josef Knorr wurde als erster Vorsitzender wiedergewählt. Das Amt des Stellvertreters bleibt weiterhin vakant, da sich niemand zur Verfügung stellte. In das Amt des Turn- und Sportwartes wurde Dieter Buchner neu gewählt. Über die Finanzen wacht auch weiterhin Roland Krös und als Schriftführer fungiert Georg Decker. Neu als Vorstand für Sonderaufgaben wurde Georg Decker gewählt. Die Kasse überprüfen nun Achim Haag, Karl Fleischmann und Franz-Josef Bauer.

"Wir haben zwar eine kleine Veränderung, aber keine wirkliche Verjüngung", bedauerte Knorr, dass der Appell vor zwei Jahren auf keinen fruchtbaren Boden gefallen sei. Auch sollte sich aus den Sparten jemand finden, der in der Vorstandschaft mitwirkt und so die Geschicke des Vereins mit leitet. Vielleicht liege dies auch daran, dass abgewartet werde, was nach dem Ablauf der Pachtverträge mit Flachglas Wernberg/Pilkington zum 31. Dezember 2016 passieren werde. Knorr gab sich optimistisch: "Ich kann versichern, dass wir alles in die Wege leiten werden, damit es danach weiter geht." Es würden alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um auch nach dem 1. Januar 2017 einen vernünftigen Sportbetrieb zu gewährleisten. Dies betreffe nicht nur die Hallen-Sparten, sondern auch die Fußballabteilung, die das Sportgelände benötige.
Die jetzige Vorstandschaft werde noch einmal versuchen, zusätzliche neue und junge Kräfte zu integrieren: "Die finanziellen Probleme haben wir gemeinsam bewältigt und jetzt gehen wir die anderen Themen an".

Georg Rebl bedauerte das Desinteresse um den TSV Detag Wernberg. Es sei traurig, wenn in der Mitgliederversammlung nur so wenige da seien und sich niemand finden lasse, als zweiter Vorsitzender zu kandidieren. Er würdigte das Engagement der Vorstandschaft um Josef Knorr, denn diese würde den TSV weiterhin am Leben halten. Er habe mit großem Erstaunen bei der Vorstellung des Gemeindehaushalts festgestellt, dass für die Sportplatzsanierung keine Mittel bereit gestellt würden. Dritter Bürgermeister Georg Schlögl lobte die erfolgreiche und tatkräftige Arbeit des TSV. Zum Vorwurf von Georg Rebl stellte Schlögl richtig, dass der Posten Sportplatz sehr wohl im Etat enthalten sei, allerdings nicht im Investitionsetat, sondern unter den laufenden Ausgaben des Verwaltungshaushalts. (Hintergrund)
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