07.07.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Jugendwerk will Handwerker

Die Entscheidung für Sanierungsmaßnahmen im Jugendhaus hatte den Vorstand des "Jugendwerks Weiden-Neustadt" zur außerordentlichen Sitzung veranlasst. Dabei ging es um energetische Verbesserungen und mehr.

von Siegfried BockProfil

Ziel des Trägervereins ist es dabei, Jugendgruppen preiswerte und ansprechende Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Der Trägerverein betreut das überörtliche Tagungshaus, das seit über 30 Jahren verschiedenste Jugendgruppen und Verbände nutzen. Das von der Katholischen Kirchenstiftung gepachtete Haus finanziert sich weitgehend über Mitgliedsbeiträge, Spenden und andere Zuwendungen selbst.

Weiteres Thema der Vorstandssitzung war ein Beschluss der Diözese zum Erhalt und zur Sanierung von Jugendtagungshäusern. In ihm haben Bischöfliches Jugendamt, Ordinariatskonferenz und Diözesansteuerausschuss ein Finanzkonzept für die fünf Jugendhäuser der Diözese entworfen, angenommen und verabschiedet.

Darin enthalten sind auch konkrete Zuschussrichtlinien. Die Diözese fördert nun die Jugendhäuser mit bis zu 80 Prozent. Zuschüsse des Bayerischen Jugendrings oder von Gebietskörperschaften sind dabei mit zu beantragen oder einzubeziehen.

Das Jugendwerk prüft nun, inwieweit bei den Maßnahmen die geforderte Eigenleistung von zehn Prozent zu erbringen ist und entsprechende Finanzmittel aufgebracht werden können. "Eine gewaltige Herausforderung", darüber ist sich das ehrenamtliche, gemeinnützige Jugendwerk im Klaren. Ebenso ist ein Gespräch mit der Kirchenverwaltung geplant, um weitere Schritte einzugrenzen. Parallel dazu läuft die Anfrage an Zuschussgeber. All dies bildet die Grundlage für die Entscheidungsfindung.

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