20.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Kaum Einfluss auf Klimageschehen

von Redaktion OnetzProfil

In einem Vortrag bei der Jahresversammlung der Bürgeraktion "GegenWind Stiftland" ging Markus Remold auf die drei neuen Windräder bei Arzberg ein. Remold wies nach, dass die Anlagen keinen nennenswerten Einfluss auf den stetig steigenden Ausstoß an Treibhausgasen haben.

Die von den Betreibern genannten 14 000 Tonnen Kohlendioxid, die man dort einsparen könne, betrügen gerade mal 0,002 Prozent des deutschen CO2-Ausstoßes, der wiederum nur 2,3 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen ausmache. Für das Klimageschehen auf der Erde angesichts des rasanten Wirtschaftswachstums in Ostasien werde Deutschland immer bedeutungsloser. "Auch mit 3000 Windrädern in der Oberpfalz könnten wir den weltweiten CO2-Ausstoß nicht einmal um ein halbes Promille verringern", stellte sich Remold gegen das "Märchen" von den klimarettenden Windmühlen. (kdi)

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