Kirchenlaibacher Stamm organisiert Sankt-Georgs-Tag für den Fichtelbezirk
Pfadfinder suchen ihre Besten

Die Mannschaftssieger des Georgstags. Ihnen übergaben die Vorsitzenden des Stammes Speichersdorf, Anna Hübner (links) und Christian Trautner (rechts), die Auszeichnungen. Bild: whü

Anstrengend war er schon, der Sankt-Georgs-Tag für die Pfadfinder der Stämme Kulmain, Marktredwitz, Mitterteich, Speichersdorf und Tirschenreuth des Fichtelbezirks. Dennoch stand der Spaß bei den Wettbewerben im Vordergrund.

Alle 66 Mitglieder des Stammes Kirchenlaibach brachten sich ein. Auch viele ehemalige Pfadfinder halfen mit, so dass alles, von der Registrierung bis zur Verpflegung, gut funktionierte. Neun Monate hatte die Leiterrunde um Stammesführer Anna Hübner und Christian Trautner den Tag vorbereitet.

150 Teilnehmer

150 Teilnehmer waren unterwegs, um die Gegend zu erkunden und Aufgaben zu lösen. Eine Schlaue-Füchse-Gruppe der unter Siebenjährigen, fünf Wölflings-Gruppen (7 bis 10), sechs Jungpfadfinder-Teams (10 bis 13), jeweils vier Pfadfinder-Gruppen (13 bis 16) und Rover-Mannschaften (16 bis 21) sowie drei Ü 21-Mannschaften waren dabei.

Ausgangspunkt und Ziel war das Pfarrheim. Das offizielle Programm begann mit einem Jugendgottesdienst mit Pfarrer Sven Grillmeier. Kurz nach 9 Uhr machten sich die Teilnehmer auf den Weg. Auf die Jungpfadfinder wartete eine Acht-Kilometer-Strecke mit acht Stationen, die Größeren absolvierten 13 Kilometer mit zwölf Stationen. Schon die Orientierung war eine Herausforderung. So kam es, dass die letzte Gruppe nach einem anstrengenden Tag erst gegen 19 Uhr am Ziel eintraf.

Wissen und Geschick

Neben Allgemein- und Fachwissen waren an den Stationen Geschick und sportliche Ausdauer gefragt. So ging es bei den Pfadfindertechniken um Knoten, Kompass und Wegzeichen, Karten mussten gelesen, Tierspuren zugeordnet sowie Länder und Hauptstädte zugeordnet werden. Auch Geschick und Kraft waren gefragt.

Bei zwei Stationen unterstützten die Feuerwehren aus Kirchenlaibach und Speichersdorf die Pfadfinder. Sie prüften das Wissen zum Thema Erste Hilfe. In möglichst kurzer Zeit waren an der Feuerwehrstation auch Bälle von Pylonen zu spritzen.

Als roten Faden durch den Tag bekamen die Jugendlichen ein Quiz mit auf den Weg. Dabei galt es, ein Streichholzrätsel, Scherzfragen und Kreuzworträtsel zu lösen. Am Ende gab es neben einem dicken Lob von den Stammesführern Anna Hübner und Christian Trautner für die Teilnehmer Urkunden und für die Sieger der Altersstufe den Lederwimpel: Er geht nach dreimaligem Erwerb in den Besitz der Gruppe über. Mit einer Brotzeit klang der Tag aus.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.