26.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Kirwaburschen zeigen artistische Gaudi - 18 Paare tanzen den 34 Meter hohen Baum aus Plattler lassen die Haxen fliegen

Ein geradezu artistisches Spektakel war der Schuhplattler der Etsdorfer Kirwaburschen.
von Autor HASProfil

Stimmung, Gaudi und tolle Tänze - seit 1993 gehört die Kirwa, die das Gasthaus Zum Steinköppl zusammen mit der Kirwagemeinschaft ausrichtet, zu den Höhenpunkten im Etsdorfer Veranstaltungskalender. Auch heuer war ein attraktives musikalisches und kulinarisches Programm geboten.

Traditionell begannen die Kirwaburschen am Samstag in aller Frühe damit, den von Pfarrvikar Christian Preitschaft gestifteten Baum einzuholen.

Nachmittags wurde der 34 Meter lange Riese von kräftigen Männern aus Etsdorf in mühevoller Arbeit in die Senkrechte gehievt. Am Abend zogen die 18 feschen Paare zur offiziellen Eröffnung in das Festzelt ein und sorgten dort anschließend mit der Band Format C für beste Stimmung. Bei den vom Gasthaus Zum Steinköppl angebotenen Schmankerln, darunter frischer Karpfen, wurde ausgiebig gefeiert.

Ein weiterer Höhepunkt war am Sonntagnachmittag das Baumaustanzen der Kinder und der 18 Paare. Bei angenehmem Sommerwetter fand sich eine Vielzahl von Besuchern ein, die mit boarischen Tänzen bestens unterhalten wurden. Stehende Ovationen erhielten die Burschen erneut für ihren von Michael Hierl einstudierten artistischen Schuhplattler. Zudem wurden deftige Gstanzln vorgetragen. Neues Oberkirwapaar wurden Kristina Sertl und Felix Schorner. Mit Musik zogen die Paare in das Festzelt ein. Dort bot der Oberpfalz-Express den Gästen ein buntes Programm.

Der Montag begann für die Paare mit einem Frühstück bei Bernadette und Alfons Ries. So gestärkt ging es ans Bärtreiben. Begleitet von den Musikanten Florian Schönberger und Tobias Gschrei zog man durch das Dorf. Das zünftige Geschehen wurde mehrfach durch Brotzeiten, etwa die berühmte Leberknödelsuppe der Familie Kaa, unterbrochen.

Frisch geduscht und fesch gekleidet begann der Abend mit dem Einzug der Paare in das bestens gefüllte Festzelt. Die Gruppe Grögötz Weißbir spielte grandios auf, zog die Leute in ihren Bann und sorgte für beste Stimmung. Zur späteren Stunde verloste das neue Oberkirwapaar Preise, insbesondere den Baum. Bei bester Atmosphäre wurde noch lange weiter gefeiert, getanzt und gesungen.

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