Klarer 4:1-Erfolg gegen den TSV Thiersheim - Doppelpack von Egeter - Frühe Vorentscheidung vor ...
SpVgg SV Weiden lässt auch als Meister nicht nach

SpVgg-SV-Stürmer Ralf Egeter (links) war ein ständiger Unruheherd für die Thiersheimer Abwehr. Bild: Schwarzmeier
Weiden. (lst) Gut erholt von der Aufstiegsfeier hat sich der Fußball-Landesligist SpVgg SV Weiden am Mittwochabend im Nachholspiel gegen den TSV Thiersheim gezeigt. Die Mannschaft um Trainer Christian Stadler setzte sich vor 150 Zuschauern im heimischen Sparda-Bank-Stadion gegen die Oberfranken mit 4:1 (3:0) durch. Für die Gastgeber trafen zwei Mal Ralf Egeter, Marijo Pavlovic und Christoph Hegenbart.

Es bleibt dabei: Die SpVgg SV ist zu Hause eine Macht. Im 16. Heimspiel in dieser Saison gab es den 15. Sieg. Lediglich der TSV Nürnberg-Buch brachte es am Freitag fertig, der Wasserwerk-Elf beim 2:2 einen Zähler abzuknöpfen. "Wir werden die letzten sieben Spiele Vollgas geben", hatte Stadler vor der Nachholpartie versprochen. Ein Versprechen, dass seine Akteure beherzt umsetzten.

Kaum 60 Sekunden waren vergangen, da brannte es im Thiersheimer Strafraum das erste Mal. Doch Andreas Wendl brachte nicht genügend Druck hinter seinen Schuss, der zudem noch links am Pfosten vorbeiging. Die auf Konter lauernden und aus einer dicht gestaffelten Abwehr heraus agierenden Gäste gaben das erste Lebenszeichen in der dritten Minute ab, als sich Peter Schecklmann einen Fehlpass leistete und TSV-Angreifer Frantisek Nedbaly alleine auf SpVgg SV-Keeper Dominik Forster zulief. Der Weidener Schlussmann verkürzte aber rechtzeitig den Winkel und hielt. Im unmittelbaren Gegenzug dann die frühe Weidener Führung: Eine schöne Kombination zwischen Christoph Hegenbart und Egeter schloss Letzterer trocken aus zwölf Metern zum 1:0 ab (4.).
Und für die abstiegsbedrohten Oberfranken sollte es noch dicker kommen: In der siebten Minute hielt der frei stehende Pavlovic aus 20 Metern drauf. Das Leder schlug unhaltbar neben dem rechten Pfosten zum 2:0 ein. Munter Richtung TSV-Gehäuse ging es weiter. In der 17. Minute hatte Hegenbart das 3:0 auf dem Fuß, doch der Ball versprang ihm frei stehend vor dem Thiersheimer Torwart Matthias Karnitzschky. Die nächste "Hundertprozentige" hatte Michael Riester (20.), aber sein Versuch segelte ebenfalls vorbei. Danach scheiterte Egeter zwei Mal (31./36.), ehe er nach einer Riester-Ecke (37.) das überfällige 3:0 köpfte.

Die Geschichte der zweiten 45 Minuten ist schnell erzählt: Die Stadler-Truppe tat nicht mehr als nötig, während Thiersheim die Mittel fehlten, um die Weidener wirklich in Gefahr zu bringen. Bis auf einmal, als aber SpVgg-SV-Verteidiger Benjamin Scheidler kräftig mithalf. Seinen Ballverlust nutzte Marco Siniawa zum 1:3 (69.). Auf der anderen Seite gelang Hegenbart in der 85. Minute doch noch sein 22. Saisontreffer. Nach einem Alleingang trickste er den TSV-Torhüter aus und schob eiskalt zum 4:1-Endstand (85.) ein.
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