23.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Klein, aber rege

von Redaktion OnetzProfil

Mit ihrer 18-köpfigen Naturjugendgruppe (Naju) und 45 erwachsenen Mitgliedern ist die Naturschutzgruppe Tribsees kleiner als ihr Trabitzer Pendant, das über 130 Mitglieder und drei Jugendgruppen zählt. Doch hat die 1971 gegründete, im "Einheitsjahr" 1990 dem "Naturschutzbund Deutschland" (Nabu) beigetretene und 1995 um die Jugendabteilung erweiterte Gruppe viel bewegt. Schon zu DDR-Zeiten pflegte die "Arbeitsgruppe Natur und Umwelt" das unter Naturschutz gestellte Grenztalmoor, nach 1990 setzte sie sich für die Sanierung des Flüsschens Trebel ein. Außerdem organisiert er Seminare und Projekttage für Schulen, Nabu- und Naju-Gruppen aus der Region, übernimmt Biotopkartierungen und betreut Fledermaus-Winterquartiere. Im Vereinsheim "Biberburg" übernachten sogar gelegentlich Pilger: Durch Tribsees führt die "Via baltica"-Route des Jakobswegs. Die Freundschaft zwischen bahnte sich 2011 an, als der Nabu das Netzwerk "Nature's 12" ins Leben rief. Ihm gehörten zwölf Naturjugendkreise an. Die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen, ergab sich beim "Nature's 12"-Treffen in Bremen im Herbst 2012. Vor allem das Interesse am Fledermausschutz verband die beiden Gruppen. 2013 wurde ein "langes Fledermauswochenende" in Trabitz verabredet, dem nun der Gegenbesuch folgte. (bjp)

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