Klettergruppe der Mittelschule übt in großer Boulderhalle
Finger brennen, Muskeln schmerzen

Trotz aller körperlichen Anstrengung: Die Kinder und Jugendlichen der Klettergruppe der Markus-Gottwald-Schule stellten sich im Café Kraft, einer Boulderhalle in Nürnberg, begeistert den Herausforderungen. Bild: hfz
Die Schulbank gegen Kletterwände und -türme tauschten 28 Schüler aus den Klassen fünf bis neun der Markus-Gottwalt-Schule - darunter auch vier leidenschaftliche Bergsteiger, sogenannte Bergfexe. In Begleitung der beiden Lehrkräfte Kirsten Rox und Thomas Ott besuchten sie die Boulderhalle "Café Kraft" in Nürnberg. Dort durften sie ihre, seit Anfang des Schuljahres im differenzierten Sportunterricht an der Kletterwand der Schule erworbenen Fähigkeiten einmal in einer großen Kletterhalle unter Beweis stellen.

In Boulderhallen wird an bis zu fünf Meter hohen Wänden und frei stehenden Türmen das seilfreie Klettern in Absprunghöhe betrieben. Beim "Bouldern" geht es nicht so sehr um die Höhe und Länge der Kletterwege, als vielmehr um die Schwierigkeit der Kletterbewegungen, um Kraft und um Geschicklichkeit. Große Weichbodenmatten dämpfen dabei Stürze, die an der Tagesordnung stehen.

Unter der Anleitung eines Kletterwand-Betreuers und der beiden Lehrkräfte stürzten sich die Schüler begeistert auf die verschiedenen Kletterprobleme und machten auch vor weit ausladenden Überhängen nicht Halt. Lobend hervorzuheben war dabei das disziplinierte und kameradschaftliche Verhalten aller Teilnehmer.

Nach knapp drei Stunden des Herumturnens brannten die Finger und schmerzten die Muskeln, so dass mit einem abschließenden Bummel durch die Nürnberger Fußgängerzone die körperliche Regeneration eingeleitet wurde. Insgesamt war es ein gelungener Ausflug, von dem alle hoffen, dass er in ähnlicher Weise wieder stattfinden kann.
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