Kohlberg.
Verstorben Trauer um Josef Peyerl

(war) Mit Ehefrau Anna, den drei Kindern und fünf Enkeln trauert die Marktgemeinde um Josef Peyerl, der wenige Tage vor seinem 81. Geburtstag starb. Kohlberg verliert mit ihm einen überaus engagierten Bürger. Mit Herz und Seele war er Betriebsrat bei Bauscher in Weiden, Mitglied der Lohn-Tarifkommission für die bayerische feinkeramische Industrie (1985 bis 1990), Mitglied im Hutschenreuther-Gesamtbetriebsrat und im Wirtschaftsausschuss des Unternehmens.

"Nein war für ihn ein Unwort", charakterisiert SV-Vorsitzender Thomas Knöbl den Verstorbenen, der als freundlicher und zuvorkommender Mensch in Erinnerung bleibt. Beim Sportverein war er Gründungsmitglied, Vorsitzender, Schriftführer und Abteilungsleiter. Peyerl leistete zahllose Arbeitsstunden beim Neubau des Sportheims und wurde 1999 zum Ehrenmitglied ernannt.

Sein politisches Vorbild war sein Freund Franz Zebisch.Von 1967 bis 1991 war Peyerl Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, ab 1991 Ehrenvorsitzender. Nicht zuletzt, weil er viele Mitglieder für die Partei gewonnen hatte. Von 1978 bis 1984 saß der Träger der Willy-Brandt-Medaille im Marktrat. Nach der Pensionierung brachte sich Peyerl als ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Regensburg ein.
Geboren in Neuschlößl im Sudentenland, lagen ihm die Belange der Sudetendeutschen Landsmannschaft am Herzen. Nach der Vertreibung führte sein Weg über Schwanebek in den Kohlberger Ortsteil Schlemm. 1958 heiratete er Anna Zwack aus Röthenbach. Der katholische Männerchor verliert mit dem Verstorbenen einen Sänger. Seinen Glauben bekundete er auch in der Marianischen Männerkongregation. Trauergottesdienst mit Urnenbeisetzung ist am Dienstag um 15.Uhr in der katholischen Kirche.
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