14.04.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Kreis-Kirwa-Warm-up im Götzn-Stodl in Heringnohe mit rund 2500 Besuchern Erste Juchizer der neuen Saison

Der Winter ist vorbei, jetzt beginnt wieder die Kirwazeit im Amberg-Sulzbacher Land. Es sind wohl an die 140 Dorfkirchweihen, die bis in den Oktober hinein über die Bühne gehen - etwa fünf an jedem der 25 Wochenenden bis dahin. Und der Anfang ist schon gemacht: In Heringnohe bei Sorghof stieg am Samstag im Götzn-Stodl das achte "KKWU" - das Kreis-Kirwa-Warm-up. Landkreisweit scheinen die Moidln und Burschen schon in Lederhosen, Dirndln und Haferlschuh zu stecken. Die Veranstalter, SV Sorghof und Sorghofer Kirwaleit, schätzten rund 2500 Kirwawütige.

Im Götzn-Stodl schlugen die Wellen schon kräftig hoch.
von Autor GJProfil

Nicht nur aus Amberg-Sulzbach, sondern auch aus den benachbarten Kreisen Neustadt, Schwandorf, Bayreuth und aus dem Nürnberger Umland kamen Feierwütige zu einem tollen Auftakt. Mit fünf Shuttlebuslinien wurden sie angekarrt.

"Wer hot Kirwa - mia hom Kirwa, und da drauf einen Juchizer!", dieser Schlachtruf kam beizeiten aus den vielen Kehlen, wenn nicht gerade der Maßkrug im Weg war, immer dann, wenn "Grögötz-Weisbir" dazu aufforderte. Das Quartett Florian Gröninger, Johannes Götz, Thomas Weiß und Sebastian Birner sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Von Bayerisch, Steirisch über Schlager, aber auch Country und Rock-Klassiker hatten die vier im Gepäck.

Knapp 50 Gemeinschaften

Die Sorghofer, unter Leitung des Vorsitzenden von SV und des Kirwavereins, Andreas Plößner, begrüßten die vielen Paare. Aus knapp 50 Kirwagemeinschaften hatten sie sich angemeldet zum großen Einzug. Schon dabei war Stimmung angesagt. Im Vorfeld war es ein Kraftakt beim Aufbau und Herrichten, erklärte Plößner. Zum Warm-up selbst waren es rund 130 Personen, die für Getränke, Speisen, Sauberkeit und Sicherheit im Einsatz waren, fügte der Leiter an.

Während Etliche auf den Bänken ihre Ober- und Unterschenkel präsentierten, zeigten die Anderen auf dem Tanzboden, dass sie in der kirwalosen Zeit noch gar nichts verlernt haben. Vom Zwiefachen bis zum Rock'n'Roll wurde alles auf der Bühne gezeigt. Mag ja sein, dass dem Einen oder der Anderen nach einiger Zeit die Wadln nicht mehr so gehorcht haben - mal kurz eine Rolle vorwärts oder rückwärts, aufgesprungen und weiter gemacht. Keiner hat's bemerkt. Jetzt kann es losgehen mit den Kirchweihen im Landkreis, der Anfang ist gemacht.

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