Kreisklasse Ost: FC Luhe-Markt (2.) muss zur DJK Irchenrieth (4.) - Tabellenführer Kohlberg ...
Kampf um die begehrten vorderen Plätze

Weiden. (fz) Verfolgerduell am Sonntag in der Kreisklasse Ost. Der Zweite FC Luhe-Markt (38) kann mit einem Sieg dem Vierten DJK Irchenrieth (34) alle Aufstiegsambitionen nehmen. "Für uns ist das Spiel eine Wundertüte", diagnostiziert DJK-Trainer Alfons Brittinger. Tabellenführer SV Kohlberg (43) beobachtet das und konzentriert sich auf das Derby gegen die Etzenrichter Reserve.

SV Störnstein       So. 15 Uhr       TSV Waidhaus
"Die ersten Minuten in Pleystein haben wir verschlafen und sind dazu noch fahrlässig mit den eigenen Chancen umgegangen, trotz der drei Tore", so das Resümee von SV-Coach Christian Deubzer. "Zuhause müssen wir es richten." Angesichts der beiden Siege in den zwei Heimspielen heuer, hofft er, dass am Sonntag "aller guten Dinge drei" sind. Weiß und Reber kehren in den Kader zurück. "Luhe war uns eine Nummer zu groß. In der zweiten Hälfte konnten wir nicht mehr mithalten", so der Rückblick von Gästetrainer Klaus Karl. Zuhause sei ihm das einfach zu wenig Leistung. Karl erinnert an den Auswärtssieg in Waldthurn und fordert das gleich Auftreten in Störnstein.
FSV Waldthurn       So. 15 Uhr       SV Waldau
"Die Taktik ist aufgegangen, das Team hat seine Vorgaben umgesetzt und der Sieg in Irchenrieth war perfekt", stellt FSV-Coach Hubert Pühler fest. Im zweiten Heimspiel dieses Jahres dürfe es nicht die zweite Niederlage in Folge geben. "Wir müssen einfach die Leistung vom Vorsonntag bestätigten", sagt er. Aber gegen Waldau habe sich sein Team schon immer hart getan. Nach dem Ergebnis hätte es so ausgesehen, als ob Tabellenführer Kohlberg eine Nummer zu groß gewesen sei, aber das Spiel selbst hat etwas anders gezeigt. "Aber das hilft uns nichts", stellt SV-Abteilungsleiter Heinz Zetzl fest. 3:3 ging es im Hinspiel aus und mit einem Remis wäre Zetzl zufrieden. Trotz Nasenbeinbruch wird Christian Maier mit einer Gesichtsmaske auflaufen.

FC Luhe-Markt       So. 15 Uhr       DJK Irchenrieth
Die Kondition stimmt bei seinem Team. Das hat FC-Trainer Stefan Rupprecht die zweite Hälfte in Waidhaus gesehen. "Der Gast ist ein Gegner auf Augenhöhe und für uns ein Prüfstein, ob wir zu Höherem fähig sind", sagt Rupprecht. Er will mit seinem FC weiter die zweite Geige in der Kreisklasse spielen. "Primär ist jedes Spiel wichtig, egal welche Konstellation, aber dieses Match ist schon noch ein wenig wichtiger", weiß Rupprecht.
Noch ist für die DJK angesichts der Heimniederlage gegen Waldthurn der Zug nicht abgefahren. Trainer Alfons Brittinger stellt aber nüchtern fest: "Wenn es um was geht, brechen wir weg." Er hat das Gefühl, dass die Spieler wollen, aber irgendwie nicht das umsetzen können, was sie sich im Training erarbeiten. Allein der Ausfall von Spielmacher Rozmara ist ein Probleme, das nicht so leicht zu verkraften ist.

TSV Pleystein       So. 15 Uhr       DJK Ehenfeld
Ein Arbeitssieg mit Glück gegen den SV Störnstein. Dessen Tabellennachbar soll nun nicht nochmals die Gemüter der TSV-Anhänger beunruhigen. "Dazu bedarf es einer konzentrierteren Leistung", fordert Trainer Bernd Reil. Überzeugt haben ihn die Jugendspieler und hier besonders Torschütze Striegl. "Wir müssen die Gelegenheit beim Schopf packen und unseren Spitzenplatz festigen", appelliert Reil.

Nach dem Erfolg im Stadtderby gegen den Favoriten Hirschau hat Trainer Dieter Scheler und seine DJK einen weiteren Bocken vor sich. Das Match gegen den Stadtrivalen hätte gezeigt, dass man mit der nötigen Einstellung auch gegen stärkere Gegner bestehen könne.
DJK Neukirchen       So. 15 Uhr       TuS/WE Hirschau
Siege wie in Pfrentsch verhindern nicht die Kritik von DJK-Trainer Hans-Jürgen Mühling. Einfach schlecht gespielt habe sein Team. Da bedarf es Sonntag schon eines anderen Auftretens. Neun Punkte aus den drei Spielen nach der Winterpause habe die DJK wieder in die Erfolgsspur gebracht. "Wenn wir Sonntag gewinnen, sind wir wieder mit vorne dabei", so Mühling.

Hirschaus Hoffnung wurden beim Rivalen Edelsfeld arg gedämpft. Trainer Jörg Gottfried spricht gar davon, dass man sich gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn keinen Punktverlust mehr erlauben dürfe.

VfB Rothenstadt       So. 15 Uhr       SV Pfrentsch
"Immer wird uns bescheinigt, dass wir nicht wie ein Absteiger spielen, so auch wieder in Etzenricht. Aber wenn du kein Glück hast, kommt Pech auch noch dazu." VfB-Trainer Serkan Dogdu blickt in die Zukunft und die heißt A-Klasse. Um für diese gerüstet zu sein, sollen seine Spieler einfach Erfahrung sammeln.
Beim SV Pfrentsch ist noch nicht klar, wer die Nachfolge des entlassenen Trainers Michael Kirchberger übernehmen wird. Seine Antrittsaufgabe ist relativ leicht, denn mit dem Tabellenletzten hat er dankbares "Opfer".

SV Kohlberg       So. 15 Uhr       SV Etzenricht II
Auf das Derby freut sich Kohlbergs Trainer Stefan Schmucker. Aber er warnt, da schon das Hinspiel nur 0:0 geendet hatte. "Ein Sieg ist in unserer Situation eine Pflichtaufgabe", gibt der Coach des Tabellenführers die Marschroute vor. Letzte Woche in Hirschau sei die Leistung nicht so berauschend gewesen, aber Sieg sei Sieg.

Drei Punkte, die man unbedingt brauchte, fuhren die Etzenrichter gegen den Letzten ein. Dem Team war dabei der Druck anzusehen. Gegen den Tabellenführer ist der allerdings nicht da, weil alles andere als eine Niederlage eine große Überraschung wäre. Vom 0:0 des Hinspiels träumt die "Zweite" aus Etzenricht zwar, aber auch dieses Remis kam mit Glück zustande. Einige Akteure sind angeschlagen.
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