Kreisklasse Ost: Kohlberg sollte Hürde nehmen - Waldau hofft auf ein Remis gegen Luhe-Markt
SV Pfrentsch kaum ein Favoritenschreck

Der Luher Trainer Stefan Rupprecht warnt seine Mannen: "Der SV Waldau wird kein Selbstläufer." Bild: Schwarzmeier
Weiden. (fz) Die Reihen lichten sich in der Kreisklasse Ost. Der SV Kohlberg (46) geht seinen Weg und der FC Luhe-Markt (41) zeigt sich als Zweiter auch standfest. Dahinter folgt die Rudelbildung. Kohlberg fährt nach Pfrentsch, das sich letzten Sonntag beim Letzten Rothenstadt bis auf die Knochen blamierte. Luhe hat auch noch nicht gewonnen in Waldau.

SV Waldau       So. 15.00       FC Luhe-Markt
Vor zwei Wochen hatte der SV den Tabellenführer zu Gast und verlor, danach überraschte das Team von Roman Lindner in Waldthurn mit einem Sieg. Nun wäre mit einem Unentschieden jedes der drei möglichen Ergebnisse erreicht. "Wir wären damit total zufrieden", sagt Abteilungsleiter Heinz Zetzl. Nach dem Arbeitssieg gegen Irchenrieth geht es für FC-Coach Stefan Rupprecht darum, die fünf Punkte Abstand zu Kohlberg zu halten. "Das wird kein Selbstläufer", weiß Rupprecht. Er fordert volle Konzentration, gegen einen Gastgeber, der ums Überleben kämpft. Der Einsatz von Wittmann und Schärtl ist noch nicht sicher.
DJK Irchenrieth       So. 15.00       SV Störnstein
Zwei Niederlagen in Folge, - die DJK ist aus dem Rennen um Platz zwei. "Das Leben geht weiter", sagt Trainer Alfons Brittinger. Man wird zwar nicht aufgeben, sieht aber der Realität ins Auge. "Wir haben die Lage diese Woche im Team analysiert. Rozmara als Ideengeber ist nicht zu ersetzen. Wir schießen kein Tor und da krankt es", so Brittinger. Nach dem dritten Heimsieg geht es dem Gast mit Blick auf die Tabelle besser. Aber es ist nicht alles Gold was glänzt, "weil Waidhaus einen schlechten Tag hatte", stellt Trainer Christian Deubzer fest. Er baut einfach darauf, dass sein Team auch mal auswärts die Scheu ablegt und auf Punkte ausgeht.

SV Pfrentsch       So. 15.00       SV Kohlberg
Nichts Neues in Sachen Trainer in Pfrentsch: Der SV bastelt immer noch an der internen Lösung und nennt dazu keine Fakten. Die Niederlage in Rothenstadt war ein Tiefpunkt. "Bei ähnlicher Leistung geht es gegen den Tabellenführer total in die Binsen", befürchtet Vorsitzender Josef Eschenbecher. Personell wird sich nichts ändern. "Die nächsten drei Spiele sind für uns entscheidend mit dem Match in Pfrentsch dann gegen Hirschau und Neukirchen", sagt Gästetrainer Stefan Schmucker. Sein Appell lautet, immer einen Fuß vor den anderen zu setzen. Er hat einige angeschlagene Akteure und muss auf Bredow (Dienst) verzichten.
SV Etzenricht II       So. 15.00       FSV Waldthurn
Wie erwartet, war der SVE in Kohlberg ohne Chance. Das Heimspiel am Sonntag darf man aber nicht verlieren, das Minimalziel lautet einen Punkt. Krankheitsbedingt musste unter der Woche ein Training ausfallen. Da hofft man, dass aus dem 18-er-Kader elf fitte Spieler auflaufen können. "Die Derbyniederlage gegen Waldau war eine Blamage", schimpft FSV-Coach Hubert Pühler. Er ist enttäuscht, weil das Team nach 60 Minuten konzentriertem Spiel wegbrach. Waldhier fehlt mit Rot, Ertl ist verhindert und Kloos sowie Bergmann werden zudem ausfallen. "Da fehlt mir in der Offensive Personal", sagt Pühler.

DJK Ehenfeld       So. 15.00       DJK Neukirchen/Chr.
Nach dem Spielausfall in Pleystein stehen die Gastgeber auf der Löschenhöhe vor einer Heimprüfung. Wenn das Team von Dieter Scheler so agiert wie im letzten Heimspiel gegen Hirschau, dann wird man den Platz nicht als Verlierer verlassen. "Gegen die haben wir uns schon im Hinspiel die Butter vom Brot nehmen lassen, als wir 2:3 verloren", ärgert sich Gästecoach Hans-Jürgen Mühling. Den Ärger verstärkt noch die schlechte Heimleistung gegen Hirschau. "Jeden hätte ich auswechseln müssen", so Mühling. Er hatte das Ziel Relegation, weil es da nochmals schöne Spiele gegeben hätte, ausgegeben. Aber daran brauche man nun nicht mehr zu denken.
TSV Waidhaus       So. 15.00       TSV Pleystein
Das Heimteam von Trainer Klaus Karl übt sich weiter im Daseinskampf. Karl schimpft über den Auftritt in Störnstein. Da macht er sich Gedanken und nichts davon wird umgesetzt. Stattdessen spielt man lieber undiszipliniert. "Mit der gleichen Leistung sind wir im Derby am Sonntag der Prügelknabe", befürchtet Karl. Donnerstag hatte er nur zehn fitte Akteure, weil Dobmeier auch noch ausfällt. Der Gast, der sich letzten Sonntag ausruhte, richtet mit dem Nachholspiel im Hinterkopf den Blick weiterhin nach vorne. Trainer Bernd Reil warnt davor, die Waidhauser zu unterschätzen. "Wir müssen spielerisch und kämpferisch ans Limit gehen, sonst stehen wir nur mit einem Punkt oder gar weniger da."

TuS/WE Hirschau       So. 15.00       VfB Rothenstadt
Nach dem Erfolg in Neukirchen gibt es für die Kaoliner gegen den Tabellenletzten nur eine Devise: Sieg und Tuchfühlung zu Platz zwei. Trainer Jörg Gottfried warnt vor einem Ausrutscher. Neben den Langzeitverletzten Pinzenöhler und Bunk fällt nun auch Sehr länger aus. Der VfB wird nach dem ersten Sieg nicht alles niederwalzen. So blauäugig ist Trainer Serkan Dogdu nicht. Aber der Dreier hat gut getan und das Team wurde endlich einmal für eine gute Leistung belohnt. Leider zu spät, aber besser als gar nicht. "Wir wollen versuchen, den einen oder anderen noch zu ärgern. Da werden wir in Hirschau mal anfangen", kündigt Dogdu an.
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