Kreisklasse West: Tabellenführer SpVgg SV Weiden II unter Druck - Sonntag in Kaltenbrunn - ...
Schuller-Team macht es nochmals richtig spannend

Weiden. (sf) Die SpVgg SV Weiden II scheint das Meisterschaftsrennen in der Kreisklasse West doch tatsächlich nochmals spannend machen zu wollen. Gegen den SV Schönkirch gab es zu Hause eine 0:2-Niederlage und nun ist die "Zweite" punktgleich mit dem VfB Mantel. Der hat aber die deutlich schwerere Aufgabe vor sich, tritt er doch beim FC Vorbach an, der mit fünf Siegen und einem Remis die Rückrundentabelle anführt. Da ist die Schuller-Truppe mit dem Gastspiel beim FC Kaltenbrunn wohl besser dran.

TSV Krummennaab       Sa. 16 Uhr       SV Kulmain II
"Wir wollen unsere Heimspiele unbedingt gewinnen," lautet die Devise von Krummennaabs Coach Bernhard Kastner. Er ist in der glücklichen Lage, aus dem Vollen schöpfen zu können, nachdem es in der Vorrunde genau umgekehrt war. Damals gab es in Kulmain eine 1:5-Klatsche. Mit einem Sieg würde der TSV mit Kulmain nach Punkten gleichziehen. Kulmains Trainer Michael Krauß befürchtet, dass das Vorrundenergebnis umgedreht werden könnte. "Ich bin aufgrund der derzeitigen Trainingsbeteiligung und der Einstellung einiger nicht der Meinung, dass wir in Krummennaab etwas holen könnten. Allein mit einer guten Defensive kann man keine Spiele gewinnen." Er muss auf Serfling, Krauß, M. Griener und wahrscheinlich auch auf Pusiak verzichten.
FC Kaltenbrunn       So. 15 Uhr       SpVgg SV Weiden II
Die Leistung, die seine Elf letzten Sonntag bot, stieß FC-Spielertrainer Holger Meyer sauer auf. "Mit so einer Einstellung, in puncto Kampf und Laufbereitschaft, ist der Klassenerhalt nicht zu realisieren." Sollte die Mannschaft wieder so agieren wie am Vorsonntag, so würde ihn eine Wiederholung des Vorrundenergebnisses nicht wundern. Bis auf Thomas Malzer, der noch fraglich ist, sollten eigentlich alle an Bord sein. Ein Punkt in Krummennaab und dann daheim gegen Schönkirch verloren, die SpVgg SV Weiden II ist derzeit gewaltig außer Tritt geraten. Für Weidens Trainer Roland Schuller war das Debakel gegen Schönkirch nur die Folge der laschen Trainingseinstellung einiger Akteure. Nach deutlichen Worten erhofft er sich aber eine deutliche Reaktion. Personell sollte Schuller einige Alternativen haben, deshalb ist er optimistisch.

SSV Brand       So. 15 Uhr       DJK Weiden
Quasi die letzte Chance auf den Klassenerhalt hat der SSV an diesem Wochenende. Aus den beiden Heimspielen sollten mindestens vier Punkte geholt werden. Beim Gastgeber sollten alle Akteure einsatzbereit sein. Nicht unbedingt glücklich über den Spielausfall am letzten Sonntag war DJK-Trainer Markus Tusek. Seit der Winterpause hat die DJK erhebliche Personalsorgen, diese werden auch in Brand nicht besser. "Wir gehen personell am Krückstock," sagt Tusek. Dennoch strebt er mit beim Schlusslicht einen Dreier an.
SV Immenreuth       So. 15 Uhr       SV Schönkirch
Für SVI-Coach Norbert Sieber war das Positivste am Spiel in Hütten die Tatsache, dass endlich wieder einmal zu Null gespielt wurde. Allerdings müsse vorne der Abschluss gesucht und nicht die Verantwortung weitergeschoben werden. Sollte dies gelingen, so könne auch gegen Schönkirch gewonnen werden. Es steht der gesamte Kader zur Verfügung. Über den Sieg gegen Weiden freut sich Schönkirchs Trainer Rolf Heil. Nun steht in Immenreuth eine nicht minder schwierige Aufgabe an. Heil hat zwar Respekt vor dem Gegner, möchte aber auf jeden Fall punkten. Hierbei kann der Gast auf seine in letzter Zeit sehr stabile Abwehr bauen. Dass die Studenten wieder zurück sind, ist für den Trainer erfreulich, es wird aber wohl keine große Veränderungen im Kader geben.

SV Grafenwöhr II       So. 15 Uhr       Concordia Hütten
Ein "Sechs-Punkte-Spiel" steht für die Bezirksligareserve der Sportvereinigung auf dem Programm. Trainer Steffen Weihrich ist hierbei verhalten optimistisch. Zum einen war er mit der kämpferischen Einstellung seiner Jungs in Mantel zufrieden, zum anderen kehren mit Kevin Fichtl und Andreas Reiter zwei wichtige Spieler ins Team zurück. Concordias Spielertrainer Sascha Sporer erwartet ein schweres Spiel. Er rechnet damit, dass der Gegner Unterstützung von der "Ersten" bekommt. Dennoch will man um jeden Preis punkten. Gegen Immenreuth waren bereits gute Ansätze zu erkennen, lediglich die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Im Derby vertraut man bei der Concordia dem Aufgebot des Vorsonntags.
FC Vorbach       So. 15 Uhr       VfB Mantel
Trotz des Sieges war FC-Trainer Peter Schramm in Kastl lediglich mit der Chancenverwertung zufrieden. "Ohne deutliche Leistungssteigerung werden wir gegen Mantel nichts ernten," warnt der Coach. Aber seine Mannschaft könne befreit aufspielen, da der Aufstieg kein Thema sei. Personell sieht es gut aus, da die zuletzt fehlenden Philipp Pleschke und Patrick Götz wieder fit sind. Der VfB Mantel hingegen hat nur elf gesunde Spieler. Trainer Hans Schmucker hofft, dass eventuell Christian Birner wieder zum Kader stößt. Er moniert die Art und Weise, wie seine Elf gegen Grafenwöhr die Torchancen fast wie am Fließband vergeben hat. Beim FC Vorbach dürfe das nicht passieren, wenn der VfB weiter vorne dabei sein will.

SV Parkstein       So. 15 Uhr       TSV Kastl
Der SV Parkstein muss sich nach dem Freitagspiel in Brand mit dem TSV Kastl auseinandersetzen. Will der SV weite vorne mitmischen, so müssen die Hausaufgaben gemacht werden, so Trainer Björn Engelmann. Da sich auch Fabian Frieser nach seiner Verletzung wieder zurückgemeldet hat, gibt es keine Personalsorgen. Bei der unglücklichen Niederlage gegen Vorbach war Kastls Trainer Holger Schmidt mit der kämpferischen Leistung einverstanden. Was ihm nicht gefiel waren die Gegentreffer, die nach vermeidbaren Fehlern fielen. Er muss auf Klaus Groß und Sebastian Brand aus privaten Gründen verzichten, der Einsatz von Holger Philipp entscheidet sich erst kurzfristig. Da sich aber die anderen Verletzten wieder zurückgemeldet haben, stimmt dies zuversichtlich.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.