Kreisklassen-Spitzenreiter gegen TSV Konnersreuth II haushoher Favorit - SV Schönhaid droht ...
Ungleiches Duell beim FC Wacker

Die SG Fuchsmühl (links Jakub Chmelensky) verlor vergangenen Sonntag das Derby gegen den SV Pechbrunn (rechts Simon Heinrich) mit 1:2. Diesmal treten beide Teams bereits am Samstag an: der SV gegen den TSV Brand, die SG beim SV Steinmühle II. Bild: hho
Tirschenreuth. (kap) In der Kreisklasse Stiftland hat der SV Schönhaid (2./37 Punkte) den Rückstand auf Tabellenführer FC Wacker Marktredwitz (1./44) auf sieben Zähler verkürzt. Ob das auch nach diesem Wochenende so ist, wird sich zeigen. Wacker droht vom TSV Konnersreuth II (13./12) keine Gefahr, wohl aber den Stiftländern beim SV Leutendorf. "Auf dem kleinen und engen Platz in Leutendorf haben wir uns schon immer schwer getan", sieht Gästetrainer Karl Rößler der Partie mit gemischten Gefühlen entgegen.

Um wichtige Zähler, dem Relegationsplatz zu entrinnen, geht es an der Grenze, wenn der TSV Neualbenreuth die Sportfreunde Kondrau II (10./25) erwartet. Dasselbe gilt für die Begegnung zwischen dem TSV Waldershof II (8./26) und dem Gast aus Friedenfels (9./25).

SV Pechbrunn       Sa. 17 Uhr       TSV Brand
Nach der 0:2-Niederlage im Nachholspiel beim SV Schönhaid sind die Chancen der Heimelf auf den zweiten Platz gewaltig gesunken. "Die Partie ist abgehakt, wir konzentrieren uns auf ein Derby der besonderen Art", sagt SV-Trainer Mario Bächer. Einen Spaziergang gegen das Tabellenschlusslicht schließt Bächer aus. "Die werden alles mobilisieren, um uns zu ärgern." Natürlich will sich Bächer gegen den auswärts noch sieglosen Aufsteiger nicht blamieren. Die Anfangsformation entscheidet sich kurzfristig. Als krasser Außenseiter reisen die Gäste an. Mit einer Siegchance rechnet bei ihnen keiner. Kampflos ergeben werden sich die Gäste aber kaum. "Ich glaube, die schenken uns nichts. Die Punkte werden wir uns hart erkämpfen müssen", vermutet Bächer.
SV Steinmühle II       Sa. 17 Uhr       SG Fuchsmühl
Sorgenvoll blickt SV-Spielleiter Christian Quast der Begegnung entgegen. "Es wird schwer, eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zustellen. Da einige Akteure Einsätze in der Ersten absolvierten, sind sie automatisch für die Reserve gesperrt." Deshalb sieht er seine Mannschaft als krassen Außenseiter, der sich jedoch nach Kräften wehren wird. Abhakt hat SG-Coach Gerd Kreil die ärgerliche Derbyniederlage gegen Pechbrunn. "Eine ähnlich schlechte Vorstellung will ich nicht mehr sehen", setzt Kreil seine Truppe unter Druck. Christopher Fürst ist weiter gesperrt.

TSV Waldershof II       So. 13 Uhr       TSV Friedenfels
Nach der peinlichen 0:2-Niederlage bei Absteiger TSV Konnersreuth II ging Trainer Stefan Schindler mit seiner Truppe hart ins Gericht. "Ich hoffe, sie kapiert endlich, dass es ohne Einsatz- und Siegeswillen einfach nicht geht." Den Gästen schiebt er die Favoritenrolle zu, will aber unbedingt einen Zähler einfahren. Zehn von zwölf möglichen Punkten holten die Gäste in den letzten Wochen. Trotzdem treten sie auf der Stelle, schweben weiterhin in Abstiegsgefahr. Trainer Alexander Zant weiß um die Wichtigkeit dieser Begegnung und will auf keinen Fall verlieren, um wenigstens den Abstand zu halten. Für den verletzten Stefan Schultes steht Daniel Ransberger zwischen den Pfosten.
TSV Neualbenreuth       So. 14 Uhr       SF Kondrau II
Den Hausherren geht langsam das Personal aus. Spielleiter Martin Maier erfuhr erst am Freitagabend, mit welchen Spielern er rechnen kann. Trotzdem fordert er gegen die Sportfreunde einen Dreier. "Die sind ein direkter Konkurrent und somit ist ein Sieg Pflicht." Auch die Gäste reisen mit großen Personalsorgen an. Einige Akteure rücken in die "Erste" auf und fehlen an der Grenze. Deshalb schätzt SF-Trainer Sascha Haberkorn die Erfolgsaussichten sehr gering ein.

SV Leutendorf       So. 14 Uhr       SV Schönhaid
Mit einer Punkteteilung könnte Trainer Michael Traznik gut leben. Grund dafür ist eine katastrophale Personallage. Wer für den beruflich verhinderten Günther Vogler zwischen den Pfosten steht, entscheidet er kurzfristig. Ein hartes Stück Arbeit war für Gästetrainer Karl Rößler der 2:0-Sieg über Pechbrunn. Auch in Leutendorf wird es seiner Meinung nach nicht einfacher. "Auf dem kleinen, engen Platz taten wir uns schon immer schwer." Einzig der Vorsprung von vier Punkten auf Griesbach lässt ihn die Reise etwa lockerer angehen. Rößler ist in der glücklichen Lage, das zuletzt erfolgreiche Team aufbieten zu können.
DJK Falkenberg       So. 15 Uhr       SV Griesbach
Etwas enttäuscht war DJK-Trainer Markus Pappenberger nach der Derbyniederlage in Friedenfels. "Ich sah zwar eine kleine Leistungssteigerung, aber in der Offensive waren wir zu harmlos." Nun droht bei der nächsten Niederlage der Relegationsplatz. Jede Woche tut sich personell eine neue Baustelle auf. Auch diesmal ist es nicht anders. Die Anfangsformation wird Pappenberger kurzfristig bekanntgeben. Skeptisch reist SV-Spielleiter Thomas Reger an. "Falkenberg ist mit Sicherheit besser, als es der Tabellenplatz vermuten lässt. Wir sind also hinreichend gewarnt." Auch den klaren 5:1-Vorrundensieg lässt Reger nicht als Maßstab gelten. Er hofft, dass sich von den sieben Ausfällen der vergangenen Woche einige zurückmelden.

Wacker Marktredwitz       So. 15 Uhr       TSV Konnersreuth II
Ein Blick auf die Tabelle sagt über die Kräfteverhältnisse der beiden Kontrahenten alles aus. Alles andere als ein Sieg wäre für Wacker-Trainer Otto Nachtmann eine große Enttäuschung. Für ihn bedarf es keiner großen Worte, außer dass ein Sieg unbedingt Pflicht ist. Der Tabellenführer tritt in Bestbesetzung an. Anders die Gäste, die personell am Tropf der "Ersten" hängen. Und da sieht es nicht rosig aus. "Wir sind krasser Außenseiter und wollen die unvermeidbare Niederlage in Grenzen halten", sagt TSV-Trainer Rudi Tragl.
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