14.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Kreisliga West

von Redaktion OnetzProfil

Fakten zum Wernberger Derby

Wernberg. (lfj) Heißt es "Lila-Weiß" gegen "Grün-Weiß" oder umgekehrt, dann ist in Wernberg-Köblitz Derbystimmung angesagt. Am Freitag, 15. August, um 18.30 Uhr ist es mal wieder soweit, dass sich die beiden Wernberg-Köblitzer Vereine TSV Detag und 1.FC in einem Punktespiel duellieren. Für Fußball-Wernberg und Umgebung ist das Derby immer ein besonderes Highlight, quasi das Derby schlechthin. Über sieben Jahre ist es nun schon wieder her, dass beide Farben am 21. April 2007 letztmals die Klingen kreuzten und sich auch erstmals mit einem torlosen 0:0 trennten, welches damals sechs Spieltage vor Saisonende, den Abstieg des FC aus der Bezirksliga besiegelte.

Von den aktuellen Spielern beider Teams, die zu den jüngsten Spielerkadern der Kreisliga West zählen, hat noch keiner ein Wernberger Derby in einem Punktespiel bestritten. Beide Teams stehen mit sechs Zählern derzeit im oberen Tabellendrittel, wobei der FC diese Ausbeute aus zwei Spielen machte und somit einen optimalen Start hinlegte, Detag bei drei ausgetragenen Begegnungen schon eine Niederlage einstecken musste. Derbys haben aber ihre eigenen Gesetze und deshalb ist ein Favorit schwer auszumachen, was heißt, dass ein Match auf Augenhöhe zu erwarten ist. Etliche Wernberger Spieler der aktuellen Kader beider Vereine spielten bereits zusammen in der JFG Oberpfälzer Wald, in einem Punktespiel traten sie aber noch nicht gegeneinander an, was zusätzliche Brisanz birgt.

In der Derby-Bilanz (6 Spiele in der Bezirksoberliga, 8 Spiele in der Bezirksliga) liegt der TSV Detag vorne: : Die "Lila-Weißen" gingen sieben Mal als Sieger vom Platz, vier Partien entschied der FC für sich, drei endeten Unentschieden. Auch beim Torverhältnis hat der TSV Detag mit 24:18 die Nase vorne.

Behindertensport

Scheil hofft auf eine EM-Medaille

Weiden. Behindertensportler Daniel Scheil vom BVS Weiden fährt zur Leichtathletik-EM im walisischen Swansea. Nachdem er im Vorjahr die Norm für die Weltmeisterschaften noch um ein paar Zentimeter verpasst hatte, darf der 41-Jährige nun erstmals im Nationaltrikot starten.

Er startet in allen drei Wurfdisziplinen. Im Kugelstoßen rechnet sich der mehrfache deutsche Meister gute Medaillenchancen aus. Als Weltranglistenerster hat er zudem in seiner Vorzeigedisziplin Speerwurf sogar Aussichten auf den Titel. Beim Diskuswerfen ist er optimistisch, dass er eine vordere Platzierung erreichen kann. Den letzten Schliff holt sich der Altensteinreuther bei den abschließenden Trainingseinheiten auf dem Weidener Realschulplatz, ehe am Sonntag der Flug nach Großbritannien auf dem Programm steht.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp