28.12.2013 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Krippenspiel beim Familiengottesdienst der evangelischen Gemeinde: Glaube wie der Christstern Die Bitten an den Weihnachtsbaum

Auf den Altarstufen stellten die Kinder das Geschehen der heiligen Nacht nach. Bild: ly
von Autor LYProfil

Der Familiengottesdienst der evangelischen Gemeinde zog an Heiligabend viele Besucher an. In der voll besetzten Kreuzkirche führte das Familiengottesdienst-Team ein Krippenspiel auf. Neun Kinder spielten die Geschichte von Jesu Geburt nach und machten die Bedeutung des Ereignisses deutlich.

"Lehre uns wieder neu staunen über das Wunder deiner Geburt", sagte Leiterin Kathleen Walberer. Die Erzähler-Rolle übernahm Lektorin Alina Risch. Maria spielte Dorothea Trötsch und Josef Katja Peshkova. Den Engel spielte Milena Risch und als Hirten staunten Fanny Wiesent, Christian Trötsch, Yannick Risch, Cederik Risch und Anastasia Geringer über die Geburt. Ihre Fürbitten hingen die Kinder symbolisch als Sterne an den Weihnachtsbaum.

In der Predigt ging Lektorin Gabriele Scherl auf die Weihnachtssterne ein, die im Advent typisch sind. In Deutschland werden die Samen der Pflanze gezogen, die Setzlinge anschließend nach Afrika geschickt, da sie dort günstiger wachsen und über Holland kommen die Pflanzen in Deutschland in die Geschäfte. Das Weiß-Rot der Blüten habe eine Bedeutung: "Rot bedeutet, dass Jesus unser Geschenk ist, denn er ist Mensch geworden", erklärte Scherl. Sie verglich den Glauben und die Liebe zu Gott mit der Zucht der Weihnachtssterne, die nur funktioniere, wenn der Setzling gute Wurzeln schlägt. "Die Liebe kann nur tief aus dem Herzen kommen", sagte die Lektorin.

Mit den Klängen von "Stille Nacht, Heilige Nacht" von Organist Martin Hafner endete der Familiengottesdienst und die Kinder kamen der sehnlich erwarteten Bescherung etwas näher.

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