Künftige Abc-Schützen schnuppern schon mal Schulluft
Schönstes Ei der Welt

Als perfekte Gastgeber entpuppten sich die 23 Mädchen und Jungen der Klasse 1/2c und ihre Lehrerin Gerlinde Fickentscher. Sie hatten die 19 Vorschulkinder des St.-Walburga-Kindergartens zu sich in ihr Klassenzimmer eingeladen.

Die Gäste wurden stimmgewaltig mit dem Lied "Endlich ist der Frühling da" begrüßt. "Was ist in der Schule eigentlich so anders als im Kindergarten?" Antworten auf diese Frage fanden die Großen wie die Kleinen. Als wesentlicher Unterschied stellte sich schnell heraus, dass Schüler - zumindest nach einiger Zeit - lesen können.

Die Kleinen spitzten dann auch gespannt ihre Ohren, als ihnen die Erstklässler ihre Fibel mit der Titelfigur "Mimi" präsentierten. Voller Stolz demonstrierten die Abc-Schützen mit Schildern, welche Buchstaben und Laute sie bereits kennen. Da schalteten sich gleich die Zweitklässler ein. Sie machten deutlich, dass bei ihnen die Buchstaben anders ausgesprochen werden. Wie das sich anhört, zeigten sie mit einem Abc-Lied auf.
Jeweils zwei Schüler kümmerten sich um einen Abc-Schützen. Die Dreiergruppen machten es sich am Tisch bequem oder zogen sich in kuschelige Leseecken zurück. Die Großen genossen mit Stolz und Begeisterung ihre Rollen, während die Kleinen aufmerksam den Geschichten lauschten und sich nicht selten engagiert zu deren Inhalt äußerten.

Damit das Aufhören leichter fiel, hatten die Zweitklässler das Theaterspiel vom "Schönsten Ei der Welt" mit Stabpuppen einstudiert. Es handelte von den drei Hennen Pünktchen, Latte und Feder, die sich darum stritten, wer von ihnen das schönste Ei der Welt legen könne.
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