26.08.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Lagergericht und Geschichten von früher

von Redaktion OnetzProfil

Tätig werden musste auch in diesem Jahr das Lagergericht. Starankläger Thomas Siebert brachte drei Betreuer auf die Anklagebank (ein Vierter hatte zuvor das Weite gesucht), die aufgrund ihrer Verfehlungen dazu verdonnert wurden, geschminkt und in Frauenkleidung durch das voll besetzte Naturbad zu marschieren.

Auch nachts wurde es im Zeltlager nicht langweilig - dafür sorgten Lagerfeuer, Lieder, die obligatorische Nachtwache, aber auch die Attacken auf die DJK-Fahne, die trotz eines Großaufgebots an Angreifern stets verteidigt oder zurückerobert wurde. Betreuer Peter Christmann hatte am Lagerkreuz einen Altar gestaltet, an dem Salesianerpater Alfred Lindner einen Gottesdienst feierte, musikalisch begleitet von Manuel Allwang. Zum 40-Jährigen waren auch ehemalige Betreuer eingeladen. Zu Dias von Karl Roppert, der das DJK-Schülerzeltlager 1976 erstmals und danach 24 Mal geleitet hatte, tauschten sie Erinnerungen an früher aus. (tra)

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