Learning-Campus-Ferienprogramm endet mit einer Fahrt auf einem selbstgebauten Schiff
Dampfer auf dem Rußweiher

Gruppenleiter Philipp Schumann hielt Wache an Bord des Schaufelradschiffes. Immer dabei auch Guido Kamitz (am Floß), Gesamtleiter der Ferienbetreuung. Bild: rn

Ein Raddampfer kreuzte am Freitag auf dem Rußweiher. Die Schaufeln trieb nicht heißer Dampf, sondern kräftige Muskeln an. Das Boot war das Ergebnis des Ferienprogramms "Homo energeticus - Energie auf neuen Wegen". Damit gingen die drei Wochen Learning-Campus-Ferienunterhaltung für 400 Kinder aus dem Vierstädtedreieck zu Ende.

Guido Kamitz und seine Learning-Campus-Mitarbeiter sind mit den drei fünftägigen Programmen zufrieden. Den Schlusspunkt setzte die handwerkliche Gruppe um Betreuer Philipp Schumann. Ab Donnerstag verlegten sie das Programm von der Schule für individuelle Betreuung an den Rußweiher. Dort stand die Probefahrt für das Schiff an, das sie in den Tagen davor gebaut hatten.

Den Schiffskörper hatten die Schiffsbauer der zweiten Woche geschaffen. Die 14 Werftarbeiter der letzten Woche bauten Ruder und Schaufelräder. Sie waren an einer durchgehenden Nabe befestigt. Für Stabilität sorgt ein Schwert am Rumpf. Elegant lösten die Baumeister das Problem des Zu-Wasser-Lassens. Sie bauten ein Fahrgestell, auf dem sie ihr Schiff in den See ließen.

Bei mehreren Fahrten zwischen Bootsanlegesteg und Kaimauer bewies das Schiff seine Wassertauglichkeit. Zeitgleich waren die Fünf- bis Neunjährigen auf einem Floß aus Tonnen unterwegs. Philipp Schumann war von der Woche begeistert.
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