02.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Leichtathletik

von Redaktion OnetzProfil

Hoffen auf

gesicherte Zukunft

Berlin.(dpa) Nach der erfolgreichen 73. Auflage des Leichtathletik-Meetings in Berlin denken die Istaf-Macher schon über einen Ausbau des modernen Erfolgskonzeptes nach. Für die nächste Veranstaltung am 6. September 2015 erhofft sich Istaf-Direktor Martin Seeber wieder mehr als 50 000 Zuschauer im Olympiastadion und ein erhöhtes Budget dank eines neuen Sponsors.

"Ich hätte schon gern einen weiteren großen Partner, der sich das auch langfristig auf die Fahnen schreibt", sagte Seeber. Zudem sollen die neu eingeführten Show-Aspekte, unter anderem mit Musik und Pyrotechnik, fortgeführt und ausgebaut werden.

Derzeit sind die DKB, die Spielbank Berlin, Nike und das Land Berlin die Hauptsponsoren der Internationalen Stadionsportfestes, das 2014 über einen Etat von 1,7 Millionen Euro verfügte. Die Zuschauererwartungen der Veranstalter wurden mit rund 45 000 verkauften Tickets nicht erfüllt. Dennoch schrieben die Macher schwarze Zahlen. "Wir sind kostendeckend", erklärte Seeber. Noch vor zwei Jahren stand das Meeting auf der Kippe; nur das Engagement mehrerer Sponsoren retteten den Leichtathletik-Klassiker.

Zufrieden zeigten sich die Veranstalter mit der Fernseh-Präsenz. In der Spitzenzeit hätten rund 2,2 Millionen Zuschauer in der ARD das älteste deutsche Meeting verfolgt. Das habe einer Quote von 14 Prozent entsprochen. Seeber erwartet, dass der bis 2015 laufende Vertrag mit den öffentlich-rechtlichen Sendern fortgesetzt wird.

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