27.03.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Lieber den Tag kürzen Glosse

von Autor HOUProfil

Warum denn immer in der Nacht? Gerade mal sieben Stunden schläft der durchschnittliche Deutsche pro Tag (respektive Nacht). Und da wird ihm am Sonntagmorgen einfach noch ein Stück dieser wertvollen Ruhezeit weggezwickt. Zack, weg, Schluss.

Eine Woche vor diesem kritischen Termin bin ich jedes Jahr grantig, weil die Umstellung auf Sommerzeit der Frühjahrsmüdigkeit durch die Hintertür in die Hände spielt. Und eine Woche brauche ich, bis ich mich von der fehlenden Stunde Schlaf wieder erholt habe.

Deshalb ein Vorschlag zur Güte: Wenn das nächste Mal eine Stunde aus dem Tagesrhythmus herausgenommen wird, dann bitte bei Sonnenschein. Am besten an einem Montagnachmittag. Flugs die Uhr von zwei auf drei vorgestellt, schon sieht man nur noch fröhliche Gesichter. Keine Müdigkeit, sondern Frische und Tatendrang hätte diese arbeitnehmerfreundliche Zeitregulierung zur Folge (natürlich bei vollem Lohnausgleich). Der Stundengewinn im Oktober darf aber ruhig wieder in die Nacht fallen, schließlich haben wir ja noch was gut.

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