16.03.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Linksabbiegespur soll heuer gebaut werden - Markt entstehen keine Kosten Sicherer in Richtung Neunaigen

Der Verkehr auf der B 14 hat drastisch zugenommen. Wer sich zum Linksabbiegen nach Neunaigen einordnet, ist der geballten Gefahr nachfolgender Brummis ausgesetzt. Die Einmündung ist aus Verkehrssicherheitsgründen nicht mehr verantwortbar.

von Claudia Völkl Kontakt Profil

Das Thema beschäftigte bereits mehrmals den Marktrat, nun wird das Projekt realisiert. Die Kosten gehen auf das Konto das Straßenbauamtes. Allerdings wird die Einmündung der von der B 14 in nördliche Richtung (Kettnitzmühle/Unterköblitz) abzweigenden Gemeindeverbindungstraße aufgelassen. Nächste Ausfahrt ist dann etwa 730 Meter weiter östlich in Höhe Landmaschinen Rester: Für diese Einmündung wurde erst vor kurzem eine Linksabbiegespur gebaut. Die Straßenbaulast der anzubindenden öffentlichen Feld- und Waldwege verbleibt beim Markt Wernberg-Köblitz.

Ist der dicht gemachte B14-Anschluss eine Barriere für Radfahrer? Laut Bürgermeister Georg Butz ist dies nicht der Fall, da der Radweg von Wernberg-Köblitz kommend links der B 14 verlaufen wird.

Auf Nachfrage von Hans Meier berichtete Butz, dass die Radbrücke ins Industriegebiet heuer "zeitnah" realisiert werden soll.

Reinhard Kastner konnte sich nicht mit der Linksabbiegespur nach Neunaigen anfreunden. Auf der einen Seite sei in den nächsten Jahren im Zuge der A 6 ein Rückbau der B 14 geplant, andererseits würden jetzt 200 000 Euro für eine Linksabbiegespur ausgegeben. Die Kosten gegen zwar nicht zu Lasten des Marktes, doch der Steuerzahler hat es im Endeffekt zu berappen. Marianne Schieder und Maria Schlögl hingegen meinten, dass man die Gefahrenstelle angesichts des verbleibenden Verkehrs aus dem Einzugsbereich Hirschau, Schnaittenbach nicht unterschätzen sollte. Marktrat Vitus Bauer aus Neunaigen, der sich vehement für die Maßnahme eingesetzt hatte, freute sich, dass sie nun endlich realisiert wird.

Theo Büchner hingegen blieb skeptisch: Wie bei der geplanten Eisenbahnunterführung entstehe eine Dimension, die nach Rückbau der B 14 nicht mehr benötigt werde. Interessant die Information des Bürgermeisters zu diesem Thema: Die Maßnahme "Bahnunterführung" wird laut Mitteilung des Straßenbauamtes vom Projekt "Naabbrückenbau" abgekoppelt und zurückgestellt.

Gegen die Stimmen von Reinhard Kastner, Tobias Schlosser und Theo Büchner beschloss der Marktrat hinsichtlich der Abbiegespur nach Neunaigen eine entsprechende Vereinbarung mit dem Straßenbauamt abzuschließen.

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