Lintacher Jagdgenossen können damit Wildschäden eindämmen - Vorstand gewählt
Häckselaktionen zeigen Wirkung

Der neue Vorstand der Jagdgenossenschaft Lintach (von links): Bürgermeister Norbert Probst, Benjamin Weiß, stellvertretender Jagdvorsteher Peter Beer, Jagdvorsteher Alois Heldmann, Manfred Erras, Albert Gottschalk, Josef Wendl und Jagdpächter Dr. Ulrich Schmid. Bild: gef
An der Spitze der Jagdgenossenschaft Lintach bleibt alles beim Alten. Jagdvorsteher Alois Heldmann wurde bei der Hauptversammlung im Amt bestätigt.

Wie Heldmann bekannt gab, wurde die Jagdpacht im vergangenen Jahr überwiegend für den Wegebau verwendet. Laut Gutachten ist die Verbissbelastung zu hoch. Die Abschusspläne für 2013 bis 2015 sind dem anzupassen.

Wie in allen anderen Jagdrevieren, sind auch im Bereich Lintach Schäden durch Schwarzwild zu verzeichnen. Diese hielten sich jedoch aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Jagdpächter im Rahmen, erklärte Heldmann. Gemeinsam habe man Durchhäckselaktionen in Maisfeldern organisiert, die zu einer Minderung der Schäden beigetragen hätten.

Heldmann informierte, dass man künftig um einen elektronischen Jagdkataster nicht umhinkomme, da in absehbarer Zeit die bisherigen Verfahren eingestellt würden. Geprüft werden soll ein Angebot des Bayerischen Bauernverbands. Darüber muss die Jagdgenossenschaft aber noch gesondert abstimmen.
Bei den Neuwahlen wurde der bisherige Vorsteher Alois Heldmann im Amt bestätigt, stellvertretender Jagdvorsteher ist Peter Beer, Beisitzer Manfred Erras und Albert Gottschalk, Schriftführerin Irmgard Schwab, Kassier Josef Wendl, Kassenprüfer Richard Amann und Benjamin Weiß.

Bürgermeister Norbert Probst zeigte sich erfreut über das gute Miteinander von Jagdgenossenschaft und Gemeinde. Die Jagdpacht werde sinnvollerweise für den Wegebau verwendet. Auch für gemeinnützige Zwecke und kirchliche Einrichtungen flössen immer wieder Spenden. Probst dankte dem Vorstand für sein vorbildliches ehrenamtliches Engagement. Jagdpächter Dr. Ulrich Schmid lobte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten bei den Durchhäckselaktionen von Maisfeldern. Damit könnten die Wildschäden in Grenzen gehalten werden.

Die Jagdgenossen beschlossen, den Jagdpachtschilling 2013 wieder für den Wegebau zu verwenden und zehn Obstbäume zu pflanzen. Die beiden Holzspalter sollen beim Jagdgenossen Erras aufgestellt bleiben.
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